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14. Herzogenauracher Ökofest

am Sonntag, 25. April 2010
in den Weihersbachanlagen (Festplatz)
von 11 Uhr bis 18 Uhr
Wenn am Sonntag, 25. April 2010 in den Weihersbachanlagen das vierzehnte Herzogenauracher Ökofest steigt, dann ist das Ganze schon der Beweis für einen „Dauerläufer“. Denn die Erfahrungen, die viele Interessierte und Hineinschnupperer während dreizehn Jahren Ökofest gesammelt haben, werden sicher wieder eine große Anzahl an Besuchern auf die Beine bringen.
Die Herzogenauracher Ökofestinitiative, ein gemeinnütziger Verein, hat erneut den Weihersbach aufgeplant als ökologische Informationsbörse und schöpferi-schen Spielraum.
Eine Vielzahl an Ständen und Stationen bietet Informatives, Verkäufliches, Ge-schmackiges, Ohrwurmiges, Anstoßendes und Kreaktives.
So wird über alternative Energiesysteme ebenso informiert wie über ökologisches Bauen . Wassersanierungskonzepte werden angeboten, auch wie man gezielt gesund bleibt oder die Schädigung durch Amalgam in den Zähnen bewältigt. Vielleicht fährt dann schon bald der Besucher mit einem Solarmobil vor sein sehenswertes Holzhaus.
Verkauft werden Naturwaren, darunter auch Obst und Gemüse, Naturtextilien, Bio-Honig, Vollholzmöbel und biologische Spielsachen.
Gute Tropfen wie Sekte, Weine, und Säfte sind aus anerkannten Betrieben ökologischer Anbauverbände. Diese Verbände wiederum geben einen Einblick in biologische Anbaumethoden. Die Arbeit mit Suchtkranken ist ebenfalls ein Thema, dem sich die Laufer Mühle in einem beachteten und erfolgreichen Modell angenommen hat, dem auch das Herzogenauracher Sozialkaufhaus angehört.
Im Kreaktivbereich soll vornehmlich Kindern einiges geboten werden: Man kann sich in einer Rikscha fahren lassen, Kerzen ziehen, Malen oder auf der Kegelbahn mit schönen alten Holzkegeln alle Neune anpeilen.
Bald wird nicht nur dasWeissenoher Öko-Festbier, das wiederum die Brauerei Heller „importiert“, in aller Munde sein, sondern auch der eine oder andere Leckerbissen, der von vielen HerzogenauracherInnen freiwillig gebacken und salatet wurde, mit gutem Vollkornmehl und fleischlos. Wer dennoch sein Fleisch braucht, bekommt seine Ökobratwürste von glücklichen Schweinen, denen die Antibiotika-Spritze fremd ist.
Das Ökofest wird auch eine der Auftaktveranstaltungen sein für die Kampagne des Bundesumweltministeriums „Kopf an: Motor aus. Für null C02 auf Kurzstrecken.“, bei der Herzogenaurach bundesweit zu den fünf Siegerstädten , neben Großstädten wie Berlin und Kiel, zählt. So ist die 100 000 €-Kampagne für Herzogenaurach auch ständig während des Festes präsent und der eine oder die andere wird eine Postkarte in die Hand gedrückt bekommen mit der in großen Lettern ausgedrückten Frage: „Willst du mit mir gehen?“ Freilich hat der Solarmobilverein auch Elektrofahrräder vor Ort, die mit Solarstrom gespeist werden. Ebenfalls vorbildlich mit „Kopf an“-Transparent wird unser Rikscha-Fahrer Manni Kling seine Runden drehen.
Für das musikalische Ambiente ist auch diesmal wieder eine Reihe von exzellenten Musikern gewonnen worden, die es auf den Kellern und im Publikum erneut „funk“en , swingen und jazzen lassen. Fest zugesagt haben wieder die legendäre Herzophonics – Bigband und das Doris-Wiening-Quartett. Zudem spielen Ben David, Singer Songwriter, und Das Mädchen mit den Schwefelhölzern. Letztere versprechen, wie schon letztes Jahr, „avantgardistischen Mainstream Jazz“.
Wer zwischendrin „relaxen“ will, dem wird erneut wie im vergangenen Jahr eine Entspannungsmassage angeboten.
Die Ökofest-Initiative ist stolz darauf, dass sie schon seit Jahren als echtes Agenda-21-Projekt die Kriterien „ökologisch“, „sozial“ und „ökonomisch“ er-füllt. Sie bietet mit dem Ökofest eine ökologische Plattform sowohl für Anbieter und Vereine als auch für die bewussten Konsumenten, sie gestaltet mit über hundertfünfzig HelferInnen ein Beispiel sozialen Zusammenspiels und unterstützt aus den Überschüssen aktiv Kinder- und Jugendarbeit, ökologisch und zukunftsorientiert.
Veranstalter: Ökofestinitiative Herzogenaurach e.V.

