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Herzogenaurach - Daten zur Geschichte

Heimatblätter
Geschichte
Stadtarchiv
Stadtmuseum

1002 Früheste Erwähnung Vrahas in einer
Schenkungsurkunde König Heinrichs II.
1021 Schenkung des Königshofs durch
Kaiser Heinrich II. an das Bistum Bamberg
1172       Erste Nennung eines Herzogenauracher
Pfarrers
um 1200 Romanischer Kirchenbau
1228 Bau des Schlosses als Sitz des Bamberger
Amtmanns
1304 Die Nürnberger Händlerfamilie Holzschuher
bezieht Tuche aus Aurach
1320 Erste Nennung der Stadt mit dem Namenszu-
satz Herzogen
1348 Das Rechtsbuch Friedrich von Hohenlohes
beschreibt das befestigte oppidum
Hertzogenawrach erstmals genauer
1351 Das älteste Stadtsiegel zeigt den
Bamberger Löwen
1400 Der gotische Neubau der Stadtpfarrkirche
ist vollendet
1450 Bischof Anton erteilt die Erlaubnis zu
Erweiterung der Stadtbefestigung
1496 Eine Pestepidemie führt zur Gründung der Sebastianibruderschaft
1520 In der Pfarrei sterben erneut 608 Menschen
an der Pest
1527 Die ersten Herzogenauracher Filialen treten
zur evangelischen Lehre über
1552 Brandenburgische Truppen besetzen
die Stadt
1607 In der Stadt sterben 197 Menschen
an der Pest
1628 Truppendurchmärsche, Einquartierungen
und Plünderungen nehmen zu
1687 Als Folge des Dreißigjährigen Kriegs
liegen noch 13 Höfe öd
1720 Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn
lässt ein neues Amtsschloss errichten
1762 Einfall eines preußischen Korps im
Siebenjährigen Krieg
1782 In der Stadt leben 1153 Menschen
1785 Das blühende Tuchmachergewerbe verar-
beitet 638 Zentner Wolle zu hochwertigen
Stoffen
1796 Eine Seuche vernichtet den gesamten
Hornviehbestand der Stadt
1803 Säkularisation des Fürstbistums Bamberg;
der letzte Amtmann tritt ab
1810 Herzogenaurach kommt zum Königreich
Bayern
1825 Beginn des Abbruchs der Stadtmauer
1838 Herzogenaurach kommt zu Oberfranken
1851 Einrichtung einer Postexpedition
1866 Die erste Dampfspinnerei nimmt den Betrieb
auf (Wirth und Konsorten)
1871 Eine Volkszählung ergibt 2062 Einwohner
1889 Gründung der Schuhfabrik B. Berneis
(Vereinigte Fränkische Schuhfabriken)
1894 Die neue Lokalbahn verbindet Herzogen-
aurach mit Erlangen
1904 Bau eines Acetylengaswerks
1919 Das erste Kino wird eröffnet (Central Licht-
spiele)
1921 Beginn der Stromversorgung
1922 In der Schlappenschusterstadt existieren
25 Schuhfabriken die zusätzlich rund
100 Heimarbeiter beschäftigen
1928 Die Arbeitslosenquote liegt bei 71 Prozent
1933 Probebohrungen zur zentralen Wasser-
versorgung
1934 Baubeginn am Fliegerhorst nördlichder Stadt
1934 Der Neubau der Evangelische Kirche wird
geweiht
1941 Hochwasserkatastrophe nach Bruch eines Weiherdamms
1945 Einmarsch amerikanischer Truppen,
Einrichtung des Militärstandorts Herzo Base
1948 Die Einwohnerzahl beträgt 6600
(Vorkriegsstand 4770)
1949 Geburtsstunde der Konzerne
Adidas und Puma
1950 Der heutige Weltkonzern INA Schaeffler entwickelt den INA-Nadelkäfig
1966 Bau der ersten Kläranlage
1972 Herzogenaurach und der neue Landkreis
Erlangen-Höchstadt kommen zu Mittelfranken
1978 Nach Abschluss der Gebietsreform zählt
Herzogenaurach 16.349 Einwohner
1984 Fahrt des letzten Personenzugs
1989 Das Spaßbad Atlantis öffnet seine Pforten
1992 Der amerikanische Militärstützpunkt wird
geräumt
2002 Feier des 1000-jährigen Stadtjubiläums
2004 Neben der Adidas-Zentrale World of Sports
entsteht auf der Herzo Base ein neues
Wohn- und Gewerbegebiet