| Rathaus | |
| Besuchszeiten | |
| zu den Ämtern | |
| Digitale Formulare | |
| Amtsblatt | |
| Bürgermeister direkt | |
| Stadtrat | |
| Wahlen | |
| Sitzungsdienst | |
| Ausschüsse | |
| Satzungen | |
| Zahlen & Fakten | |
| Partnerstädte | |
|
Kontakt | |
|
Suche | |
Ehrenbürgerwürde an Frau Maria-Elisabeth Schaeffler verliehen
Fortsetzung

Mit der Verleihung des Ehrenbürgerrechts der Stadt Herzogenaurach wird heute Frau Maria-Elisabeth Schaeffler ausgezeichnet. Sehr geehrte Frau Schaeffler, auch ich möchte Ihnen von Herzen zu dieser Ehrung gratulieren, auch im Namen der Bayerischen Staatsregierung und der Bürger Bayerns. Sie sind wahrlich eine Persönlichkeit, die sich um die Stadt Herzogenaurach und das gesamte Land verdient gemacht hat. Ich gratuliere dieser Stadt, diese Ehrenbürgerin zu haben.“
Herr Dr. Beckstein führte weiter aus, dass Frau Schaeffler es mit Bravour geschafft hat, ein derart großes Familienunternehmen zu führen. Dafür sei sie auch mit dem Preis „Familienunternehmer des Jahres 2004“ geehrt worden. Werte wie Solidarität und Verantwortlichkeit des Wirtschaftens, Beständigkeit in der Unternehmensentwicklung, das aktive Gestalten der Verbindung von Unternehmensgeschichte und Unternehmenskultur spielen in Familienunternehmen eine wichtige Rolle. Diese Werte werden von Frau Schaeffler vorbildlich umgesetzt und besonders gepflegt.
Die Bayerische Staatsregierung habe sich nach dem Tod des Firmeninhabers Dr. Georg Schaeffler vor 10 Jahren um den Weiterbestand des Unternehmens große Sorgen gemacht. Frau Schaeffler habe aber das Heft in die Hand genommen, sich klar zum Standort bekannt und mit tatkräftiger Führungsriege das Unternehmen weiter ausgebaut. Mit dem neuen Forschungs- und Entwicklungszentrum, das im Oktober 2002 eingeweiht werden konnte, gewinnen Herzogenaurach und die gesamte Region weiter an wirtschaftlicher Dynamik und wissenschaftlicher Kompetenz.

Auch die menschlichen Qualitäten von Frau Schaeffler beeindrucken, so der Bayer. Innenminister. Mit diplomatischem Geschick, großer Durchsetzungsfähigkeit und mit tiefer Menschenkenntnis habe sie die Herausforderungen, die das Leben bereithält, gemeistert. Ihre Natürlichkeit und Ausstrahlung, ihr gewinnender Charme und ihr offener Umgang mit Menschen haben sie nicht nur bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu einer beliebten und geschätzten Persönlichkeit gemacht. Sie sei mit der Stadt sehr verbunden, ihr soziales, gesellschaftspolitisches und kulturelles Engagement zum Wohle von Herzogenaurach sei vorbildlich, die Stadt und ihre Bürger verdanken Frau Schaeffler sehr viel.
Für die Zukunft wünsche er alles erdenklich Gute, Gesundheit, Zufriedenheit und persönliches Wohlergehen.
„Setzen Sie Ihren bewundernswerten Weg unbeirrt fort! Bringen Sie Ihr unternehmerisches Gespür und Ihr soziales und kulturelles Engagement weiterhin so großartig miteinander in Einklang. Ich danke Ihnen“.

Anschließend hatte Erster Bürgermeister Hans Lang die ehrenvolle Aufgabe, die Ehrenbürgerurkunde an Frau Schaeffler zu überreichen. Danke sagte das Stadtoberhaupt auch mit einem Strauß von 60 weißen Rosen, eine für jedes Jahr INA-Schaeffler.
Eine besondere Überraschung gelang der Sopranistin Elisabeth Ort mit ihren musikalischen Begleitern Maria Buchner (Violoncello), Thomas Fink (Flügel) und Max Kienastl (Violine): Mit der Melodie der Serenade „Für Elisabeth“ bedankte sich die Stadt Herzogenaurach mit individuellen Worten bei Frau Schaeffler für die Verbundenheit und Zuneigung zu ihrer Heimatstadt und wünschte viel Glück und alles Gute.

Maria-Elisabeth Schaeffler bedankte sich herzlich für die hohe Auszeichnung. Sie ging in ihrer Dankesrede auf ihren persönlichen Lebensweg ein, der sie nach Herzogenaurach führte und wie sie Herrn Dr. Georg Schaeffler kennen lernte.
„Die Auszeichnung ist Ansporn für mich, auch in Zukunft meinen persönlichen Beitrag zum Wohl unseres Unternehmens und der Stadt Herzogenaurach zu leisten. Nach 43 Jahren bin ich in Herzogenaurach zu Hause und fühle mich mit der Stadt und ihren Menschen eng verbunden.“
Es sei für sie selbstverständlich gewesen, das Unternehmen nach dem Tod ihres Mannes nicht zu verkaufen, auch wenn damit eine große persönliche Aufgabe auf sie zukam. Den täglichen Kampf im Beruf führe sie nicht für sich, sondern für das Unternehmen und die Menschen, die hier ihren Arbeitsplatz haben. Sie bedankte sich bei allen, die sie dabei unterstützen.
Den Abschluss des offiziellen Festaktes gestaltete, ebenso wie den Beginn, die INA-Bigband unter der Leitung von Peter Wirkner, die sich bei „ihrer“ Chefin mit dem Lied „So leb dein Leben“, der deutschen Fassung des Frank Sinatra-Songs „My Way“, bedankten.
Gemütlich und stimmungsvoll klang der gelungene Abend bei „kullinarischen Zaubereien“ der Küche des Hotels HerzogsPark und „Wiener Liedern“, gespielt von Thomas Fink, Max Kienastl und Maria Buchner, aus.

