Am 17. April 2010 startet die Kampagne „Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken“ in Herzogenaurach. Zum Auftakt enthüllt Erster Bürgermeister Dr. German Hacker am Rathaus das erste Banner der Kampagne, die von April bis Oktober mit Witz und Provokation dafür wirbt, das Auto künftig stehen zu lassen. Wer bereits an diesem Samstag auf das Auto verzichtet und zu Fuß oder mit dem Rad zum Marktplatz kommt, wird mit einem gratis „Coffee to go“ vom Bürgermeister persönlich belohnt. Mit Informationsmaterial über gesunde und klimafreundliche Lösungen für die Alltagsmobilität auf kurzen Wegen können sich die Herzogenauracher fit für die Radsaison machen.
Die Werbekampagne des Bundesumweltministeriums zielt darauf, Autofahrer auf Kurzstrecken bis zu 6 Kilometern aus dem Auto zu holen und sie stattdessen auf die Beine oder in den Sattel zu bringen. Bundesweit liegt die Hälfte aller Autofahrten zwischen 0 und sechs Kilometern, hier sind die CO2-Einsparpotentiale wegen des überproportionalen Verbrauchs bei kaltem Motor besonders hoch. In den kommenden sechs Monaten werden die Bürger und Bürgerinnen in Herzogenaurach daher dort angesprochen, wo sie Auto fahren: auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen, im Parkhaus, vor Schulen. 55 Kommunen hatten sich um den Zuschlag beworben. Neben Herzogenaurach entschieden Berlin, Braunschweig, Freiburg und Kiel das Rennen für sich. Ziel der lokalen Modellkampagnen ist es, die hohen CO2-Emissionen im Kurzstreckenverkehr zu reduzieren.
Weitere Informationen unter www.kopf-an.de