Herzogenaurach hat es in die entscheidende Runde im Wettbewerb „Emissionsfreie Mobilität in Kommunen“ der Bundesregierung geschafft. Von 55 Bewerbern kam Herzogenaurach unter die letzten 15 Teilnehmer.
Mit unseren Ideen und Konzepten zum Fuß- und Radverkehr konnte die Jury überzeugt werden.
In der Begründung für die Wahl heißt es: “Herzogenaurach wurde von der Jury als Kleinstadt mit Kampagnenerfahrung und hohem Entwicklungspotential ausgewählt. Überzeugt hat vor allem die enge Verwaltungskooperation sowie der für emissionsfreie Mobilität engagierte Bürgermeister.“
Die zweite Bewerbungsrunde erreicht haben außerdem Berlin, Braunschweig, Bremen, Coesfeld, Freiburg i. Br., Göttingen, Jena, Kiel, Kirchheim u.T., Ludwigsburg, Münster, Norderstedt, Potsdam und Unna.
Im nächsten Schritt werden fünf Gewinnerkommunen ermittelt. Für diese Kommunen setzt das „Kopf an - Motor aus“ - Team die Kampagne im Frühjahr/Sommer 2010 nach ihren Bedürfnissen um.
Mit Großflächenplakaten, Anzeigen, Kino- und Hörfunkspots und regelmäßigen Motivationsaktionen in den Städten wird für das Umsteigen vom Auto auf das Rad oder das zu Fuß gehen geworben. Broschüren und die Website www.kopf-an.de informieren über lokale Hintergründe und helfen dem „inneren Schweinehund" auf die Beine. Mit witzigen und provokanten Textbotschaften werden Autofahrerinnen und -fahrer dort angesprochen, wo sie ihr Verhalten ändern sollen: Hinter dem Lenkrad auf der „Mama-Taxi-Strecke" vor Schulen, auf Pendlerstrecken, am Kino oder beim Bäcker.