Physische Auswirkungen
Minderung des Hörvermögens ab 85 dB(A) durch
- kurze Einwirkungen, z.B. Hämmern: zeitweilige Hörschwellenverschiebung
- langdauernde oder kurze, sehr laute Einwirkungen, z.B. Walkman, Disco und Technosound, Heimwerkergeräte, Knalle über 120 dB(A): dauerhafte Hörschwellen-Verschiebung -> Schwerhörigkeit -> Vertäubung -> Selbstverstümmelung und versuchte Körperverletzung.
Psychophysische Auswirkungen
- Stress und Nervosität als Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen, z.B. Herzinfarkt
- Störung der Schlafqualität
- üble Laune, Ärger, Ohnmachtsgefühle •Beeinträchtigung des Lebensgefühls
- Erhöhung des Medikamentenkonsums •Zunahme der Fehleranfälligkeit
- Abnahme der Lernfähigkeit
Soziale Auswirkungen
- Anheben der Stimme, Lauterdrehen von Radio und Fernseher, Abnahme der Verständlichkeit, Unterlassen von Kommunikation
- Veränderung der Nutzung von Wohnräumen, Terrassen, Balkonen und Gärten sowie des Lüftungsverhaltens
- Abnahme von Hilfsbereitschaft und häuslicher Geselligkeit, Ghettobildung
Ökonomische Auswirkungen
- Krankheitskosten und Berufsunfähigkeitsrente wegen Schwerhörigkeit (die häufigste Berufskrankheit und zunehmende Kinder- und Jugendkrankheit)
- Kosten für Schlafmittel, Arzt u. ä. •Wertminderung von Grundstücken
- Kosten für Fehler
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