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Wirkung des Lärms

Die körperlichen Reaktionen auf Geräusche unter 85 dB(A) liegen bei vorübergehender Einwirkung im Bereich der menschlichen Anpassungsfähigkeit. Als gesundheitlich beeinträchtigend sieht die Lärmwirkungsforschung heute Dauerbelastungen ab 60 bis 65 dB(A) an. Bei Pegeln ab 40 bis 45 dB(A) können sich die Schlafstadien ändern. Bei Werten unter 60 dB(A) wird von Belästigungen und erheblichen Belästigungen gesprochen. Hier leiden das psychische Wohlbefinden und das soziale Verhalten sowie die Schlafqualität. Die Erholsamkeit des Schlafes wird häufig bereits ab 25 bis 30 dB(A) als gestört empfunden. Hier hat die Forschung noch viel zu tun. Auf Umweltlärm reagieren Menschen sehr unterschiedlich. Mit wachsenden Pegeln nehmen allerdings die negativen Wirkungen unerwünschter Geräusche zu und gleichzeitig steigt der Prozentsatz der sich gestört fühlenden und objektiv belasteten Personen an. Eine scharfe Grenze, ab der alle Menschen gleich beeinträchtigt wären, gibt es nicht. Auch ein und derselbe Mensch empfindet das gleiche Geräusch – je nach Situation und momentaner Stimmung - verschieden.

Lärm wirkt auf Körper, Geist und Seele

Schall wird erst zu Lärm (verwandt mit Alarm), wenn er bewusst oder unbewusst stört. Umweltlärm greift in die Lebensfunktionen des Menschen mehr ein, als er selbst wahrnimmt.


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Lärmpegel