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Mobilfunk in Herzogenaurach

Mobilfunk ist aus dem täglichen Leben oft nicht mehr wegzudenken. In Deutschland telefonieren weit über 50 Mio. Menschen mobil. Der Boom in der mobilen Kommunikation und die steigenden Ansprüche an die Leistungsfähigkeit bedingen den weiteren Ausbau des Mobilfunknetzes.

Gleichzeitig nehmen aber auch die Sorgen und Ängste von Bürgerinnen und Bürgern vor gesundheitlichen Risiken durch elektromagnetische Felder zu.

Die Stadt Herzogenaurach nimmt diese Sorgen und Ängste ihrer Bürger ebenso ernst, wie das Bemühen der Mobilfunkbetreiber, eine flächendeckende Versorgung aufzubauen.

Dazu

  • wurden im Februar 2006 und im Juli 2002 flächendeckende Messungen elektromagnetischer Felder durchgeführt,
  • wurden im April 2006 Prognosen für 7 geplante Standorte erstellt,
  • wurde ein runder Tisch von Stadtverwaltung, Fraktionen und Mobilfunkbetreibern eingerichtet,
  • werden die Mobilfunkstandorte veröffentlicht,
  • werden im Amtsblatt und auf der Homepage der Stadt ausführliche Informationen über baurechtliche 
  • Aspekte, mögliche Auswirkungen durch Mobilfunkstrahlung und Schutzmöglichkeiten veröffentlicht.

Nach der Umstellung von Mobilfunkanlangen in Oberammergau auf den GPRS-EDGE-Standard gab es verschiedene Meldungen in der Presse über neuartige niederfrequente Strahlungen und damit einhergehende Krankheitssymptome. Dazu hat das Landesamt für Umweltschutz und zwei weitere Institute umfangreiche Untersuchungen durchgeführt . Die Ergebnisse können sie hier nachlesen.