Wireless Local Area Networks sind lokale Datennetze, die über Funk oder Infrarot drahtlose Daten-
übertragungen zwischen Geräten wie PC's, Servern und Druckern, aber auch digitale Geräte der Unterhaltungselektronik vornehmlich innerhalb von Gebäuden ermöglichen.
Dabei können die Teilnehmergeräte (Netzwerkadapter, z. B. als Einsteckkarten für PC's) über zentrale Zugangspunkte (Access Points, "Hot Spots") sowohl direkt miteinander kommunizieren, als auch mit dem Festnetz in Verbindung treten. Speziell auf Firmengeländen können damit mobile Arbeitsplätze sehr einfach an das hauseigene Datennetz angebunden werden, doch auch Hotels, Flughäfen oder andere Einrichtungen bieten mittlerweile solche drahtlosen Zugänge z. B. ins Internet für ihre Kunden an.
Die Reichweite dieser Anlagen (mit Funktechnik) beträgt zwischen 25 m (in Gebäuden) und bis zu 150 m (im Freien), unter Verwendung spezieller Richtantennen im Freien auch bis zu mehreren Kilometern.
Bei WLAN's senden sowohl die stationären Access Points wie auch die mobilen Teilnehmergeräte (meist als Steckkarten für PC's) vergleichsweise nahe zu Menschen elektromagnetische Felder aus. Daher entstehen auch hier entsprechende Diskussionen über eventuelle biologische Wirkungen dieser Funkanwendung.
Empfehlung für den Aufbau von WLAN´s:
Zum Vergleich: Billigkarten für Laptops können laut Zeitschrift Ökotest selbst in einem Meter Abstand noch Werte von 20 mW/qm erreichen. DECT-Telefone zu Hause emittieren allerdings bis zu 4 mal stärkere Werte, Handys bis zu 3-10 mal stärkere Werte.