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Der Grundstein für den Rathausneubau ist gelegt

Der Vorgängerbau ist abgerissen, die Baugrube ausgehoben, ein Teil der Bodenplatte des neuen Rathauses schon gegossen. Alles ist für den Rohbau des Herzogenauracher Rathauses vorbereitet. Die Grundsteinlegung am 10. Oktober 2020 markiert symbolisch den Start der nun kommenden Rohbauarbeiten. Im Rahmen einer kleinen Baustellenfeier wurde eine sogenannte Zeitkapsel in den Grundstein einbetoniert und gesegnet – eine Tradition, die dem Bauwerk Glück bringen und seinen möglichst dauerhaften Bestand sichern soll.  

Feierliche Zeremonie mit Einzementierung der Zeitkapsel
Jetzt wird es konkret auf der Rathausbaustelle. „Mit dem Rohbau wird die Kontur des neuen Rathausgebäudes in Herzogenaurach bald sichtbar, man muss sich nicht mehr nur seiner Vorstellungskraft bedienen“, kündigte Erster Bürgermeister Dr. German Hacker bei der Grundsteinlegung am 10. Oktober 2020 an. Mit der feierlichen Zeremonie lud die Stadt im kleinen Rahmen zum symbolischen Auftakt für den Rohbau des neuen Rathauses ein. Meist wird die Bevölkerung mit einbezogen, wenn der Grundstein von öffentlichen Gebäuden zu Beginn des Baus gelegt wird. Im Zuge der Corona-Beschränkungen musste in Herzogenaurach jedoch auf ein großes Event verzichtet werden. Die Feierlichkeiten wurden von Vertretern des Stadtrates, den Architekten des Nürnberger Architekturbüros Bär, Stadelmann Stöcker, den Projektverantwortlichen und Amtsleitern der Stadtverwaltung begleitet.

Im Mittelpunkt stand die Einzementierung der Zeitkapsel in den Grundsteinsockel. Dieser wird später in den Rohbau des Gebäudes so integriert, dass die Abdeckplatte mit Wappen und Inschrift in einer Wand des neuen Rathausfoyers repräsentativ zu sehen sein wird. In der Schatulle aus Edelstahl befanden sich unter anderem neben je einer Ausgabe der beiden örtlichen Tageszeitungen vom Tag der Grundsteinlegung ein Satz aktuell gültiger Münzen, die Baupläne sowie auch eine Information über den Ablauf der Grundsteinlegung und eine Broschüre zur Markenstilistik der Stadt Herzogenaurach.

Zur Zeremonie gehörte außerdem, dass der Bauherr, vertreten durch Ersten Bürgermeister Dr. Hacker, mit einem Grundsteinhammer drei Mal symbolisch auf den gesetzten Stein schlug. Die örtlichen Pfarrer der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinden, Pfarrerin Karola Schürrle und Pfarrer Helmut Hetzel, trugen dabei ihren Segen vor. Diese Tradition soll dem Bauwerk Schutz, Glück und Erfüllung zusprechen.

Das neue Rathaus – eine Verschmelzung von Neubau und historischem Schloss  
Mit dem Beginn des Rohbaus geht das Projekt vom Entwurfszustand in die Umsetzung über. Der Neubau basiert auf den Entwürfen des Nürnberger Architekturbüros Bär, Stadelmann, Stöcker – die Gewinner eines EU-weiten Wettbewerbsverfahrens, das die Stadt 2015 durchführte und dessen Ergebnisse sie öffentlich ausstellte.

Das künftige Rathaus ist in Anlehnung an die Geschichte des Gebäudes eine Verbindung von Neubau und historischem Schlossgebäude. Im Zentrum des Ensembles entsteht, wie bereits beim Vorgängerbau der so genannte „Schlosshof“, wieder ein Innenhof – eine großzügige Freifläche, die auch Platz für Veranstaltungen schafft. Der Neubau setzt sich als Zeitzeugnis der Gegenwart optisch vom Schloss ab und ist nur in den Obergeschossen angebunden. Der Gebäudeteil, der als Ratssaal genutzt wird, ragt repräsentativ über die anderen Geschosse. Für den gesamten Neubau wird eine Gesamtmenge an ca. 5.040 Kubikmetern Beton benötigt, das entspricht etwa fünf vollgefüllten 25-Meter-Schwimmbecken. Eingesetzt werden zudem etwa 785 Tonnen Stahl, also etwa eine Masse von 580 Exemplaren eines Durchschnitts-PKW.

Pressemitteilung