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Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Realschule Herzogenaurach pflegten eine Aufforstungsfläche im Dohnwald

Waldpflege ist in der Staatlichen Realschule Herzogenaurach mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Biologieunterrichtes geworden. Seit 2012 sind die Siebtklässler der Realschule jedes Jahr im November in den Herzogenauracher Wäldern im Einsatz. Heuer stand wieder die Pflege einer Aufforstungsfläche im Dohnwald auf dem Programm, die die damaligen Siebtklässler im Jahr 2012 angelegt hatten. Die Waldcorporation Herzogenaurach hatte der Realschule damals die etwa 0,34 Hektar große Fläche für die Aufforstung zur Verfügung gestellt. Seither hat die Schule eine Pflegepatenschaft für den jungen Waldbestand übernommen.

Mit Sägen und Gartenscheren ausgerüstet, nahmen die rund 100 Siebtklässler den vorher markierten, wenig klimatoleranten Gehölzaufwuchs zurück: Vor allem junge Birken, die auf dem trockenen Standort langfristig nur schlechte Zukunftschancen haben, wurden eingekürzt. Aufgrund ihres schnellen Jugendwachstums überwachsen sie sonst die gepflanzten Baumarten, wie Eiche, Hainbuche und Winterlinde. Angeleitet werden die Jugendlichen von der Försterin Heike Grumann vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, Forstrevier Erlangen sowie Fabian Grziwa von der Waldbesitzervereinigung Erlangen-Höchstadt.

Erster Bürgermeister Dr. German Hacker besuchte die Schüler auf der Pflegefläche und lobte deren Engagement mit Verweis auf Fridays for future: „Auch das ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz“. Zum Abschluss der Aktion gab es heißen Tee und Wienerle, die im großen Kessel über dem offenen Feuer garten und großen Anklang bei den hungrigen Waldarbeitern fanden.