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Ein Platz für Gespräche: „Plauderbänkla“ in Herzogenaurach

Wie können spontane Begegnungen und Gespräche im öffentlichen Raum zwischen allen Generationen gefördert werden, um Einsamkeit und sozialer Isolation entgegenzuwirken? Gerade ältere oder auch jüngere alleinlebende Menschen haben mitunter im Alltag nur wenig Austausch. Einen vielversprechenden Weg, dies zu ändern, sind schon viele Städte gegangen: mit Plauderbänken, die gezielt zum Gespräch einladen. Eine niederschwellige Möglichkeit spontaner Begegnungen, kurzer Unterhaltungen oder auch neuer Bekanntschaften – ganz ohne Verpflichtung. Wer sich hinsetzt, signalisiert: „Ich möchte gerne reden. Wer hat Lust, sich zu mir zu gesellen?“

Idee mit vielen Akteuren umgesetzt
Der HerzoSeniorenbeirat mit Gerlinde Martini, Hans-Jürgen Heinzel und Josef Matzke hat diese Idee nun nach Herzogenaurach geholt und sich um die Umsetzung gekümmert. Überzeugungsarbeit in der Stadtverwaltung musste nicht geleistet werden – Erster Bürgermeister Dr. German Hacker sagte seine Unterstützung sofort zu und brachte die städtischen Akteure zusammen. So haben sowohl das Amt für Stadtmarketing und Kultur mit Judith Jochmann und das Generationen.Zentrum mit Evi Bauer die Projektumsetzung organisatorisch begleitet. Der städtische Bauhof schließlich stellte geeignete, bereits im Stadtgebiet vorhandene, Bänke zur Verfügung und kümmerte sich um die Umsetzung der Bankbeschriftungen. „PLAUDERBÄNKLA“ steht nun in großen gelben Lettern auf der Rückenlehne.

Gespräche über das Wetter, Gott und die Welt
„Plauderbänke fördern das Miteinander – hier können also nicht nur die Menschen profitieren, die sich einsam fühlen, sondern auch ihre Gesprächspartner. Sich aufeinander einzulassen, ein paar Minuten zu sprechen, das kann für beide Seiten bereichernd sein. Wir sind gespannt, wie die Herzogenauracherinnen und Herzogenauracher unser Angebot annehmen“, so Dr. German Hacker. Das erste Plauderbänkla wurde am Fehnturm in der Hauptstraße aufgestellt. Weitere Bänke folgen vor der Aussegnungshalle des Katholischen Friedhofs, am Neuen Friedhof, am Seniorenheim in der Tuchmachergasse sowie an der Mauer des Pfarrgartens (Hauptstraße, Ecke Reytherstraße).

Nehmen Sie Platz!
Ein wenig Starthilfe für den Anfang geben Ehrenamtliche, die sich für feste Plauderzeiten auf die Bank setzen und sich auf einen Schwatz über das Wetter ebenso freuen wie über alle Themen, die ihr Gegenüber gerade bewegt. Die Termine finden ab Mitte März statt und werden u.a. über das Amtsblatt und im Online-Veranstaltungskalender der Stadt Herzogenaurach bekannt gegeben. 

Gerlinde Martini und Josef Matzke vom HerzoSeniorenbüro sitzen schon mal Probe auf dem Plauderbänkla am Fehnturm.