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Fotoausstellung „Voll der Osten - Leben in der DDR“

Was für ein gesellschaftliches Umfeld ist notwendig um den Nährboden für eine Revolution zu bereiten? Die Fotoausstellung von Harald Hauswald mit Texten von Stefan Wolle zeigt das Leben in der DDR der 1980-er Jahre vor der Wende.

In den achtziger Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere Fotografen übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten.

Es entstand daraus eine Bilderreise in die Zeit der Teilung. Gezeigt wird eine ungeschminkte DDR-Realität, an die sich heute selbst Zeitzeugen kaum mehr erinnern. Die Ausstellung, herausgegeben von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der OSTKREUZ Agentur der Fotografen, präsentiert auf 20 Tafeln über 100 bekannte und unbekannte Fotos. Die Texte der Ausstellung hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst, der wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen ist. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet, in denen der Fotograf darüber berichtet, wie und in welchem Kontext das jeweils zentrale Foto der Tafel entstanden ist.

Fotoausstellung im Foyer des Rathauses

Von Donnerstag, 22. März 2018 bis Freitag, 28. April 2018 zeigt die Stadt Herzogenaurach im Rahmen des kulturellen Jahresthemas 2018 REVOLUTION die Fotoausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR" im Foyer des Rathauses.

Vortrag von Rainer Eppelmann

Zu den Themen: „Leben in der Diktatur – Revolution – Leben in der Demokratie“ spricht Rainer Eppelmann am Dienstag, 24. April 2018, um 20.00 Uhr, in der herzoBar, Marktplatz 1, in Herzogenaurach.
Der Pfarrer, Bürgerrechtler und ehemalige Minister für Abrüstung und Verteidigung der letzten DDR-Regierung ist nicht nur ein wichtiger Zeitzeuge, sondern auch heute noch ein politischer Akteur und ein beredter Gesprächspartner. Als Vorstandsvorsitzender der „Bundesstiftung für die Aufarbeitung der SED-Diktatur“ hält er seit vielen Jahren die Erinnerung an die DDR wach, setzt sich für eine unverklärte Sicht auf die Vergangenheit ein und engagiert sich für die Demokratie in Deutschland.

In Herzogenaurach wendet sich Rainer Eppelmann drei Themenkreisen zu: dem „Leben in der Diktatur“, der „Revolution“ von 1989, und dem „Leben in der Demokratie“. In der sich an den Vortrag anschließenden Diskussion geht es nicht zuletzt um die Frage, was die DDR überhaupt noch mit uns hier und heute zu tun hat. Kommen Sie mit Rainer Eppelmann ins Gespräch und setzen Sie sich gemeinsam mit der DDR-Vergangenheit auseinander!

Eintrittskarten

Eintrittskarten für den Vortrag (VK: 8,00/5,00 EUR erm., AK plus 2,00 EUR) sind in der Tourist Info im Schlossgebäude oder hier online erhältlich.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Amt für Stadtmarketing und Kultur

Herr Biehler
Telefon +49 (0) 9132 / 901-120
E-Mail kultur@herzogenaurach.de