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Aktuelles / Veranstaltungen
 

Barrierefreies Leben in Herzogenaurach

Auf dieser Seite werden aktuelle und kontinuierliche Themen und Maßnahmen zur Barrierefreiheit in Herzogenaurach vorgestellt. Außerdem gibt es einen Rückblick auf durchgesetzte Maßnahmen und einen Ausblick, was in Herzogenaurach in naher Zukunft noch in Sachen Barrierefreiheit geschehen wird. 

Aktuelle und kontinuierliche Maßnahmen / Themen

  • Maßgebliche Mitarbeit und Engagement im Projekt der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt zur Sozialraumorientierung von Menschen mit Behinderung mit den drei Schwerpunktbereichen: „Wohnen, Mobilität/ Barrierefreiheit, Freizeit/ Kultur“. Das Projekt wurde vom Bezirk MFR in 2015 initiiert und wird für 3 Jahre vom Bezirk finanziert und auch von der Stadt Herzogenaurach unterstützt.
    Das Rahmenziel ist: Die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit in den drei Schwerpunktbereichen in dem Sozialraum in Herzogenaurach sowie die soziale Integration für Menschen mit Beeinträchtigung zu verbessern. Dabei sollen alle in Herzogenaurach vertretene relevante gesellschaftliche Gruppen (Sozialverbände, Vereine, Kirchen, Stadtverwaltung, private Organisationen/ Interessengruppen, etc.) mit eingebunden und vernetzt werden.
    Der Behindertenbeauftragte ist in allen drei Arbeitsgruppen vertreten, in der AG Mobilität/ Barrierefreiheit hat er die Rolle des Sprechers.
    Viele Aktivitäten und Maßnahmen sind in 2016 bereits angegangen und teilweise umgesetzt. Wichtige Ereignisse und Ergebnisse werden durch die in Herzogenaurach vertretenen Medien (NN, FT, Anzeigenblatt, HerzoTV) umfangreich berichtet.
    Weitere Informationen auf der Website der Lebenshilfe: http://www.lebenshilfe-herzogenaurach.de/service-fuer-menschen/wohnen-freizeit-und-tagesgestaltung/modellprojekt-inklusion-wohnen-mobilitaet-freizeitkultur/
  • Teilnahme an der jährlichen Stadtmesse „Bauen, Wohnen, Renovieren“ in Herzogenaurach auf gemeinsamen Stand mit dem Wohnberater. Dabei gibt es alle Informationen rund um  „Barrierefreies Wohnen“.
  • Mitarbeit bei den Planungen und Vorbereitungen zu Aktionen und Veranstaltungen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt in 2017.
  • Engagement und Mitarbeit beim VKIB (Vereinigung kommunaler Interessenvertreter von Menschen mit Behinderung in Bayern).
  • Mitarbeit in den Gremien zu ISEP (Integrierte Sport Entwicklungsplanung) mit Schwerpunkt Etablierung inklusiver Sportgruppen in Herzogenaurach.
  • Für die Zeit der Sommerkirchweih werden seit 2015 große Behindertenparkplätze am Infrastrukturgebäude zur Ansbacher-Straße eingerichtet.
  • Neuaufstellung von Containern mit behindertengerechten WC-Anlagen, z.B. am WiWa-Weiher sowie erweiterte Ausrüstung bestehender Behinderten-WCs mit großen Ablagemöglichkeiten.
  • In 2016 erfolgt barrierefreier Neubau des „KUWE-Stegs“ über die Aurach mit einer Steigung von max. 6%. Der bisherige Steg hatte eine für Rollstuhlfahrer, Rollatornutzer und Eltern mit Kinderwagen eine fast unüberwindliche Steigung von knapp 30%.
  • Inklusion "andersherum" - gelebte Inklusion in der Aurach-Werkstatt der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt (Herzogenaurach). In der Aurach-Werkstatt arbeiten Mitarbeiter mit und ohne Behinderung gemeinsam in Elektro-Fertigungsgruppen. So erfolgt gesellschaftliche Einbindung behinderter Erwachsener und gemeinsame Arbeit mit Menschen ohne Behinderung mal nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, sondern in der Werkstatt der Lebenshilfe. Weitere Informationen siehe Internetseite der Aurach-Werkstatt.
  • Aufnahme von Objekten und Infrastruktur in Herzogenaurach in das Internetportal www.erh.huerdenlos.de des Landkreises Erlangen-Höchstadt. Die Seite informiert über die Barrierefreiheit von Gebäuden, Einrichtungen, Geschäften und die Infrastruktur in Herzogenaurach. Dazu werden diese Orte aufwändig vermessen und begutachtet. In den Vermessungsteams sind neben Seniorenbüro/ Herzo-Heinzelmännchen und Behindertenbeauftragtem, zwei Bewohner der Lebenshilfe Wohnstätte mit jeweils einem Praktikanten integriert. In Herzogenaurach wird neben der physikalischen Barrierefreiheit (Stufen, Türbreiten etc.) auch der Service für Kunden mit geistiger Behinderung thematisiert. Die Arbeiten zu erh.huerdenlos.de startete im Jahr 2014 und dauert weiterhin an. Alle öffentliche Gebäude sind mittlerweile vermessen, aktueller Schwerpunkt liegt bei privaten Gebäuden mit Publikumsverkehr z.B. Geschäfte, Arztpraxen, Apotheken und Gaststätten.
  • Das Bauamt wird die Planung und Umsetzung eines barrierearmen Wegesystems im Bereich der Altstadt mit vorantreiben. Die bestehende Pflasterung insgesamt wird grundsätzlich beibehalten, jedoch wird je nach Zustand zusätzlich verfugt bzw. Wegstrecken mit neuen glatten Steinen verlegt (Querung auf Marktplatz, Durchgang zum Schlosshof). Damit soll die von Bürgermeister Dr. German Hacker angekündigte Erleichterung für Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer in Verbindung mit der historischen Gestaltung der Altstadt realisiert werden. Erste wesentliche Umsetzungen erfolgten seit 2013. Die größte Herausforderung wird noch die Barrierefreiheit der Fußgängerzone in der Hauptstraße sein.
  • Bei Sanierungsmaßnahmen von Straßen, Gehwege und Kreuzungen werden seit 2013 grundsätzlich barrierefreie Straßenquerungen mit Leitsysteme für Rollstuhlfahrer und Sehbehinderte umgesetzt.
  • Die Bushaltestellen im Stadtbereich werden schrittweise mit erhöhtem Bordstein (Kasseler Board) umgebaut. Dies erleichtert wesentlich den selbstständigen Einstieg von Rollstuhlfahrern und ist auch älteren Menschen mit Rollator sowie Eltern mit Kinderwagen eine wesentliche Erleichterung.
  • Vertretung von Herzogenaurach in der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreies Miteinander“. Ziel ist, die Arbeiten und Vorhaben der Behindertenbeauftragten und Sozialverbänden im Landkreis Erlangen-Höchstadt zu koordinieren, Erfahrungen auszutauschen sowie das Thema „Inklusion und die Barrierefreiheit für Alle“ im LKR voranzubringen. Mit insgesamt 11 Behindertenbeauftragten im LKR sind ca. 100 TEW von insgesamt ca. 135 TEW - also über 70% - durch Behindertenbeauftragte betreut.
  • Mitarbeit des Behindertenbeauftragten im Landkreisprojekt „Inklusion erlangen – in Stadt und Land“. Dieses Projektstartete im Sommer 2014 und wird mit einer Dauer von 3 Jahren Aktivitäten und Projekte im Landkreis personell und finanziell unterstützen, die das Thema „Inklusion“ voranbringen. Das Projekt wird unterstützt von der Aktion Mensch. Hauptaktivitäten in 2016 und 2017 sind Konzeption einer „inklusiven Modellgemeinde“ mit Unterstützung bei einer beispielhaften Umsetzung für eine Gemeinde im LKR sowie das Thema „Barrierefreies Wohnen“.
  • Teilnahme am weltweiten „Aktionstag der Menschen mit Behinderung“ in Herzogenaurach. Dies ist eine Veranstaltung der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt mit Informationen, Spielen und Aktionen zum Thema Menschen mit Behinderung, Barrierefreiheit und Inklusion. Sie findet jedes Jahr Anfang Mai in der Hauptstraße in Herzogenaurach statt.
  • Mitmachaktion zum Thema „Inklusion" mit inhaltlichen Beiträgen von Herzogenauracher Bürgerinnen und Bürgern, dies ist eine längerfristige Aktion mit Start im Dezember 2012.
  • Bei allen Bauvorhaben der Stadt wird der Behindertenbeauftragte in die Planung weiterhin mit eingebunden, damit alle Belange der Barrierefreiheit berücksichtigt werden können.
  • Diverse Vorhaben und Initiativen zum Thema „Inklusion – selbstverständlich und alltäglich“ nach dem Motto „Inklusion ist, wenn anders sein normal ist“. Die Medien in Herzogenaurach (FT, NN, Anzeigenblatt, HerzoTV) unterstützen und berichten darüber dankenswerter weise immer ausführlich und sehr kompetent.

Vorschau

  • Ab 2018 wird auch der ÖPNV im Landkreis Erlangen-Höchstadt mit Niederflurbussen im Überlandverkehr betrieben. In Verbindung mit Kasseler Hoch-Boards wird der Zugang wie bereits bei den Stadtbussen wesentlich erleichtert. Ebenso werden alle Aspekte der barrierefreiheit auch im Bus berücksichtigt. Bei der Ausschreibung durch den LKR waren alle relevanten Organisationen – auch die Arge Barrierefreiheit – mit eingebunden.
  • Im Juli 2017 wird die Wanderausstellung „Miteinander“ in den Räumen der Sparkasse in Herzogenaurach stattfinden. Ziel ist, Inhalte zum Thema „Inklusion“ zu vermitteln und dazu  Aufmerksamkeit bei den Bürgern in Herzogenaurach zu erreichen. Die Wanderausstellung wird ausgerichtet durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Die lokale Organisation erfolgt durch den Behindertenbeauftragten zusammen mit der Stadtverwaltung.
  • In 2017 wird die Arge „Barriefreies Miteinander“ zusammen mit dem Landratsamt und dem Projekt „Inklusion erlangen“ zwei Tagungen im Landkreis zu den Themen „Barrierefreies Wohnen“ und Schulung zu DIN 18040 organisieren und durchführen. In der DIN 18040 sind zu den Themen „öffentlich zugängliche Gebäude“, „Barrierefreie Wohnungen“ und „öffentlicher Raum“ alle technischen und Ausführungs- Vorgaben zur Umsetzung von Barrierefreiheit festgelegt.

Neben diesen spezifischen Themen und Veranstaltungen sind auch viele Aktivitäten – beschrieben bei den kontinuierlichen Themen – für die Zukunft und als Vorschau relevant.

Rückblick

  • Im Mai 2016 fand in Herzogenaurach eine Regionalkonferenz zu „Demografischer Wandel“ statt. Eine Kommentierung durch den Behindertenbeauftragten im Rahmen eines Interviews wurde von HerzoTV im Juni gesendet.
  • Die bestehende Induktionsanlagen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen wurde in 2016 durch die Stadt um mobile Komponenten erweitert. Damit können nun auch Räume außerhalb VHS und FZH für einzelne Veranstaltungen ausgerüstet werden. Alle Komponenten stehen auch anderen Organisationen und Privatveranstaltungen leihweise zur Verfügung.
  • In 2015 feierte die Arge „Barrierefreies Miteinander“ im Landkreis Erlangen-Höchstadt 10-jähriges Jubiläum mit zwei Veranstaltungen in Herzogenaurach. Siehe auch Download PM Nov. 2015. Bei der Veranstaltung im November wurde der Behindertenbeauftragte Herzogenaurach Wolfgang Jörg zum neuen 2. Vorsitzenden der Arge gewählt.
  • Durch die Abteilung „Gebäudetechnik“ der Stadt Herzogenaurach erfolgte die Beschaffung eines mobilen Hubtisches zur Überwindung von Höhen bis 1,30 Meter. Damit kann z.B. ein Rollstuhlfahrer im Vereinshaus bei Veranstaltungen auf der Bühne teilnehmen. Der Hubtisch steht auch anderen Organisationen auf Anfrage zur Verfügung.
  • Gehsteigabsenkungen in Kreuzungsbereichen in der westlichen Hauptstraße, Würzburger Straße und Gartenstraße - ab 2014 auch in der Goethestraße, Bergstraße und Albrecht-Dürer-Straße.
  • Fuß-/ Radweg Hans-Meyer-Straße Nord (gegenüber Atlantis) mit Neugestaltung Bushaltestelle mit Bushäuschen und behindertengerechter gesicherter Querung Bushaltestelle <-> Atlantis.
  • Zur Kirchweih 2014 konnten mehrere Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Weihersbach umgesetzt werden. Beeindruckend und optimal ist die rollstuhlgerechte Rampe zur neuen Veranstaltungsbühne. An zwei Stellen wurden Stufen vom Hauptweg zu den Sitzbereichen entfernt und durch abgeschrägte Zugänge ersetzt. Ebenfalls vom Hauptweg wurde der Zugang zu den neuen Toiletten mit einer Biegung um den bestehenden Baum befestigt und geteert. Damit können Nutzer von Rollatoren und Kinderwägen die Toilettenanlagen nun stufenlos erreichen. Das bestehende rollstuhlgerechte WC ist ausschließlich mit dem sogenannten "Euroschlüssel" zugänglich. Der Euroschlüssel ist dauerhaft für Berechtigte im Bürgerbüro erhältlich. Weitere Informationen hier. Die Bereitstellung von Behindertenparkplätzen zur Kirchweih soll zukünftig weiter verbessert und optimiert werden.
  • Im Juli 2014 wurde am Atlantis beim Übergang zur neuen Bushaltestelle die neue behindertengerechte Querung für Rollstuhlfahrer mit akustischer Ampelschaltung für Sehgeschädigte in Betrieb genommen. Im Bushäuschen ist nun auch Platz für Rollstuhlfahrer und Mütter mit Kinderwagen.
  • Vorstellung des Herzogenauracher Forums Inklusion und Bildung (FIB) bei der Tagung "Inklusion vor Ort - von den Höhen der UN-Konvention zu den Mühen der kommunalen Ebene", veranstaltet durch die Konrad-Adenauer-Stiftung (31.3.-2.4.2014, Bildungszentrum Schloss Eichholz bei Köln) durch den Behindertenbeauftragten Wolfgang Jörg (s. Downloads)
  • Ausbau Schönbornstraße, Fußweg von Carl-Platz-Schule zum Wiwa-Weiher.
  • Tagung der kommunalen Behindertenbeauftragten Bayerns im Juni 2013, eine Veranstaltung der bayerischen Behindertenbeauftragten Irmgard Badura. Der Behindertenbeauftragte Wolfgang Jörg stellt die Herzogenauracher Initiative zu „Inklusion und Bildung“ vor. (s. Downloads)
  • Konzeption und Erstellung eines Flyers zu Induktive Höranlagen in öffentlichen Gebäuden und Kirchen in Herzogenaurach. (s. Downloads)
  • Vorbereitungen und Abstimmungen mit der Stadtverwaltung bzgl. barrierefreie Wahllokale für die Landtags- und Bundestagswahl 2013, sowie für die Wahlen in 2014 (barrierefreier Zugang, Kabinengröße, Licht, etc.).
  • Behindertengerechte Querungshilfen in der Würzburger Straße in Höhe Altersheim, fertiggestellt in 2013.
  • Behindertengerechte Neugestaltung des Dorfplatzes in Höfen mit neuen Bushaltestellen und Querungshilfen, fertiggestellt in 2013.
  • Fertigstellung der neuen behinderten- und rollstuhlgerechten WC-Anlagen am Weihersbach bis zur Sommerkirchweih 2013.
  • Neubau einer behindertengerechten Bushaltestelle in Burgstall mit Bushäuschen, Podest für stufenlosen Zustieg (Kasseler Bord), Fertigstellung im Sommer 2013.
  • Weltweiter Protesttag - Aktionstag der Menschen mit Behinderung am 4. Mai 2013 in Herzogenaurach - Veranstaltung der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt mit Unterstützung des Behindertenbeauftragten mit Ansprachen, Informationen, Spielen und Aktionen in der Hauptstraße.
  • Etablierung eines Runden Tisch zu Inklusion und Bildung unter Federführung des Behindertenbeauftragten. Ziel ist, mit allen relevanten Beteiligten (Eltern, Kitas, Schulen, etc.) das Thema „Inklusion und Bildung“ in Herzogenaurach und darüber hinaus voranzubringen. Details wurden konzeptionell bis Herbst 2013 ausgearbeitet. Ergebnis: FIB Forum für Inklusion und Bildung mit eigenständiger Website www.fib-erh.de.
  • Im März-Programm 2013 von Herzo-TV wurde Wolfgang Jörg, der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Herzogenaurach, interviewt und vorgestellt sowie beim Besuch von Einrichtungen der Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt mit der Kamera begleitet. Die Sendung ist auch im Internet unter herzo.tv jederzeit abrufbar.
  • Auf der Herzogenauracher Stadtmesse „Bauen-Wohnen-Renovieren“ 2013 war der Behindertenbeauftragte zusammen mit dem Wohnberater des Seniorenbeirats zum Thema „Barrierefreies Wohnen“ vertreten.
  • Neugestaltung der rollstuhlgerechten Straßenübergänge (Querungshilfen) an Kreuzung Einsteinstraße/Ohmstraße - witterungsbedingt im April 2013.
  • Berücksichtigung behindertengerechter Kriterien beim Neubau der Würzburger Straße, vor allem bei der Gestaltung der Gehsteige und Querungshilfen.
  • November 2012: Neugestaltung der Seite "Behindertenbeauftragter" auf der Homepage der Stadt Herzogenaurach
  • November 2012: Einweihung der Rollstuhlrampe am KunstRaum zur Ausstellung von behinderten Künstlern der Lebenshilfe mit Vernissage am 10. November 2012.