Menü
Suchergebnisse
Was erledige ich wo?
Aktuelles / Veranstaltungen
 

Ausblick

Zwischen Muff und Moderne
Herzogenaurach in den 50er Jahren

29. Oktober 2020 bis 10. Januar 2021

nullDie neue Sonderausstellung des Herzogenauracher Stadtmuseums taucht in die 50er Jahre ein. Zu sehen sind Fotografien aus den reichhaltigen Sammlungsbeständen des städtischen Bildarchivs, die zeigen, wie sich die Aurachstadt in diesem Jahrzehnt verändert hat.

Es war eine Zeit des Aufbruchs und der Hoffnung. Die ersten Nachkriegsjahre waren vorbei, Flüchtlinge und Heimatvertriebene notdürftig untergebracht, mit der amerikanischen Garnison hatte man sich arrangiert. Eine hoffnungsvolle Epoche begann, die als „Wirtschaftswunder“ in die Annalen einging. Das hatte Auswirkungen auf viele Lebensbereiche: Der beginnende Bauboom sollte die prekäre Wohnraumsituation entschärfen und ließ die Stadt rasant wachsen. Zur Behebung der wirtschaftlichen Probleme setzte der Stadtrat auf forcierte Industrieansiedlung. Für Rat und Verwaltung der Stadt war es eine große Herausforderung, mit Straßenbau und Kanalisation die Infrastruktur für die neuen Stadtgebiete zu schaffen.

Die Bilder der ikonischen Ära der 50er Jahre bieten einen fotografischen Rückblick, ohne in bloße Nostalgie zu verfallen. Wie wohnte und arbeitete man damals in Herzogenaurach? Welche Feste und Bräuche existieren heute noch? Und wie erlebte man den Alltag? Wie zugleich Muff und Moderne diese Zeit prägten, zeigt die Fotoschau, die bei den Besuchern vielleicht auch einige eigene Erinnerungen wachruft.

 

DDR - Schlaglichter auf Staat und Alltag

Mehr als 30 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR sind heute bereits viele Erinnerungen an die Zeiten des „real existierenden Sozialismus“ verblasst. Dennoch wirkt das Regime, das 40 Jahre lang den östlichen Teil Deutschlands prägte, in vieler Hinsicht bis in die Gegenwart nach. Die Unterschiede zwischen West und Ost sind auch heute noch spürbar und kommen angesichts tagesaktueller Ereignisse immer wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

Die Ausstellung im Herzogenauracher Stadtmuseum lenkt den Blick auf entscheidende Aspekte von Staat und Gesellschaft in der DDR, von ihrer Gründung im Zeichen Stalins bis zu ihrem Ende 1989/90. Auch das Alltagsleben in der DDR, die Nischen des privaten Glücks, sind Gegenstand der Sonderschau. Größere Themenbereiche sind Sowjetarmee, Staat und Partei, Widerstand und Staatssicherheit, Grenze und Mauer sowie Gesellschaft und Alltag.

Öffnungszeiten:
Donnerstag: 17.00 ‐ 20.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 14.00 ‐ 17.00 Uhr