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“... plötzlich gestorben - NS Rassenhygiene 1933-1945"

Im Herbst 2018 zeigt das Stadtmuseum Herzogenaurach die Ausstellung
“... plötzlich gestorben - NS Rassenhygiene 1933-1945"

Während des Nationalsozialismus wurden Menschen aufgrund von Behinderung, Krankheit aber auch sozialer Auffälligkeit ermordet oder zwangsweise sterilisiert. Traurige Berühmtheit erlangte in diesem Zusammenhang die „Aktion T4“, bei der zwischen 1940 und 1941 rund 70000 Menschen vergast wurden. Am 23. August 1941 wurden die sechs deutschen "Euthanasie"-Mordanstalten geschlossen, sei es wegen kirchlicher Proteste, sie es, weil aufgrund der geballten Todesanzeigen und der Beobachtungen von Zeitgenossen Ahnungen und Kenntnisse durchgesickert waren. Doch der zentral geleiteten Euthanasie schloss sich die so genannte „wilde“ bzw. „weiche“ Euthanasie an. Bis zum Ende der NS-Zeit wurde gemordet, auch in den betreffenden Anstalten und Kliniken selbst. In ihnen wurden unzählige Menschen durch Totspritzen, Verhungernlassen und ähnliche Maßnahmen umgebracht.

Die zehn Herzogenauracher Opfer der „Aktion T4“ sind bislang im öffentlichen Bewusstsein nicht präsent. Ein Mahnmal am Kirchenplatz wird an sie erinnern, gleichzeitig auch an die Herzogenauracherinnen und Herzogenauracher, die während der NS-Zeit in Kliniken und Anstalten getötet wurden.

Öffnungszeiten:
Do. 17:00 - 20:00 Uhr
Sa. u. So. 14:00 - 17:00 Uhr