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CO2-Minderung

Förderprogramm zur CO2-Minderung im Gebäudebereich der Stadt Herzogenaurach

Das Förderprogramm zur CO2-Minderung im Gebäudebereich der Stadt Herzogenaurach (in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Energie der lokalen Agenda 21) bietet verschiedene Möglichkeiten, Maßnahmen zur CO2-Minderung durchzuführen und dabei eine erhebliche finanzielle Unterstützung durch die Stadt Herzogenaurach zu bekommen. Die Stromsparberatung privater Haushalte durch einen unabhängigen zertifizierten Energieberater wird ebenfalls gefördert.

Fördermöglichkeiten

1. Energieausweis mit Vor-Ort-Beratung

Mit diesem Förderbaustein werden die energetische Bestandssanierung und die Beratung über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen gefördert. Es wird Auskunft über den Zustand des Gebäudes und Maßnahmen zur Energieeinsparung gegeben. Zu erwartende Kosten werden aufgelistet und die Amortisationszeit gegenübergestellt.

Die Vor-Ort-Beratung (oder vergleichbares) und die Erstellung eines Energieausweises auf Bedarfsgrundlage ist Voraussetzung für die Förderung von Sanierungen (Gesamtkonzepte und Einzelmaßnahmen).

2. Gebäudesanierungen – Gesamtkonzepte

Wärmeschutzmaßnahmen an Altbauten verursachen hohe Kosten, bringen allerdings auch eine hohe Energieersparnis und entsprechende CO2-Minderung. Die Stadt Herzogenaurach fördert deshalb die Maßnahmen mit maximal 5.000 EUR für die erste Wohneinheit und pauschal 300 EUR je weitere Wohneinheit (bis max. 11 zusätzliche Wohneinheiten). Damit ergibt sich eine maximale Förderhöchstgrenze von 8.300 EUR.

3. Gebäudesanierungen - Einzelmaßnahmen

Dieser Förderbaustein umfasst Einzelmaßnahmen zur Wärmedämmung und Verbesserung des Wärmeschutzes an bestehenden Gebäuden. Förderfähig ist die Verbesserung des Wärmeschutzes von Außenwänden (Außen- oder bei Bedarf Innendämmung), Kellerdecken oder Wand- und Bodenflächen zum Erdreich, Dächern bzw. obersten Geschossdecken von Gebäuden und der Austausch von Fenstern und Außentüren. Die Förderhöchstgrenze beträgt hier 5.300 EUR.

4. Neubauten (Passivhaus oder KfW-Effizienzhaus 40)

Gerade bei der Errichtung von Neubauten muss vorausschauend an energiesparende Bauweise gedacht werden. Es werden Neubau-Maßnahmen gefördert, die den Standard KfW-Effizienzhaus 40 (oder vergleichbar) oder den Passivhaus-Standard erfüllen. Die Stadt Herzogenaurach fördert diese Neubauten mit pauschal 3.500 EUR.

5. Stromsparberatung privater Haushalte

Gefördert wird die Vor-Ort-Stromsparberatung durch einen unabhängigen zertifizierten Energieberater bis maximal 50 EUR durch Vorlage der Rechnung und Verwendungsnachweis Baustein 5.

6. Solarthermie

Gefördert werden die Errichtung und Erweiterung von Solarkollektoranlagen für die Warmwasserbereitung, zur Heizungsunterstützung sowie Kombinationen beider Funktionen bis maximal 960 EUR.

7. Heizungsumstellungen

Die Förderung umfasst den  Austausch einer alten Heizungsanlage auf Basis fossiler Brennstoffe (Öl/Gas/Kohle) durch eine Heizungsanlage auf Basis erneuerbarer Energie (Wärmepumpe, Pelletheizung u.ä.) oder den erstmaligen Anschluss an ein Nah- oder Fernwärmenetz. Des Weiteren wird der Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung gefördert.

8. Dachbegrünung

Werden zuvor unbegrünte Dächer nachträglich freiwillig begrünt, gewährt die Stadt Herzogenaurach einen Zuschuss bis maximal 2.400 EUR.

Antragstellung

Wann muss der Antrag eingereicht werden?
Der Antrag auf Gewährung einer Zuwendung ist vor Beginn der Maßnahme zu stellen (Ausnahme Förderbaustein 5 Stromsparberatung).

Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrags. Planungsleistungen können vor Antragstellung erbracht werden. Die für eine Bearbeitung erforderlichen Unterlagen sind mit der Antragstellung vorzulegen.

Der Antrag ist mit Originalunterschrift einzureichen. Die Anlagen können per E-Mail an planung@herzogenaurach.de gesandt werden.

Wann darf begonnen werden?
Geplante Maßnahmen dürfen erst nach schriftlichem Ausspruch der Bewilligung begonnen werden. Kosten, die vor der Bewilligung entstanden sind, sind nicht förderfähig. Eine Ausnahme von dieser Regelung besteht für Leistungen, die zur Antragstellung notwendig sind (z.B. Vor-Ort-Beratungsbericht, Stromsparberatung).