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Kommunale Wärmeplanung

Herzogenaurach geht voran in Sachen Energiewende

Die Stadt Herzogenaurach erstellt auf Grundlage der gesetzlichen Verpflichtung aus dem WPG einen kommunalen Wärmeplan, um aufzuzeigen, wie eine zukunftsfähige und bezahlbare Wärmeversorgung aussehen kann.

Eignungsprüfung

Der erste Schritt der Kommunalen Wärmeplanung (KWP) ist die Eignungsprüfung gemäß § 14 WPG.
Ziel dieser Prüfung ist es, Gebiete oder Teilgebiete zu identifizieren, die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht für eine Versorgung durch ein Wärmenetz oder ein Wasserstoffnetz eignen.
Für diese (Teil-)Gebiete kann das verkürzte Verfahren zur KWP angewendet werden.
Die Eignungsprüfung wird vor dem Beginn der eigentlichen Wärmeplanung durchgeführt, also zu einem Zeitpunkt, zu dem die detaillierten Erkenntnisse der Bestands- und Potenzialanalyse noch nicht vorliegen.

Für Teilgebiete, für die eine verkürzte Wärmeplanung durchgeführt wird, kann auf die Bestandsanalyse (§ 15 WPG) verzichtet werden, insofern es sich nicht um Teilgebiete mit einem erhöhten Einsparpotenzial (§ 18 WPG) handelt.
Im Rahmen der Potenzialanalyse (§ 16 WPG) sind nur noch diejenigen Potenziale zu berücksichtigen, die für die dezentrale Versorgung in Frage kommen.
Außerdem kann das Teilgebiet als Gebiet für die dezentrale Wärmeversorgung dargestellt werden, ohne dass ein Wirtschaftlichkeitsvergleich durchgeführt wurde.

Wichtig: Kommunale Wärmepläne müssen mindestens alle fünf Jahre überprüft und aktualisiert werden. Diese gesetzliche Vorgabe gilt auch für die Teilgebiete mit verkürzter Wärmeplanung. Kommt die Eignungsprüfung im Rahmen der Aktualisierung zu einem anderen Ergebnis, muss auch dort die vollständige Wärmeplanung nachgeholt werden.

Weitere Informationen

Der kommunale Wärmeplan soll den aktuellen Sachstand der Wärmeversorgung sowie verschiedenste Perspektiven der zukünftigen Wärmeversorgung unter Betrachtung aller möglichen zur Verfügung stehenden Energieträgern und Technologien aufzeigen.

Als Ergebnis werden Handlungs- und Umsetzungsempfehlungen für Teile des Stadtgebietes oder auch einzelne Quartiere vorgeschlagen.
Mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung für Herzogenaurach wurde das Planungsbüro zeitgeist engineering aus Nürnberg beauftragt.

Die Planung wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Vergangene Veranstaltungen

Mittwoch, den 23. Juli 2025 um 18:00 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses in Herzogenaurach

Es ist unser Ziel, gemeinsam eine nachhaltige, effiziente, wirtschaftliche und zukunftsfähige Energieversorgung für Herzogenaurach wesentlich mitzugestalten. Im Idealfall sollen damit sowohl die lokale Wirtschaft als auch die lokale Wertschöpfung gestärkt und die Lebensqualität in der Stadt direkt oder indirekt erhöht werden. Ein sehr großer Teil der in Herzogenaurach eingesetzten Energie wird für das Heizen von Gebäuden verwendet. Die Bemerkung „die Energiewende ist eigentlich eine Wärmewende“ trifft es sehr gut. Nach so genannten „Energienutzungsplänen“ im Jahr 2014 und 2021, die bereits den Einsatz der verschiedenen Energieträger zum Heizen in Herzogenaurach recht gut aufgezeigt haben, wird nun – wie deutschlandweit initiiert – eine kommunale Wärmeplanung erstellt. Die Stadt hat hierzu ein begleitendes Fachbüro beauftragt, das Projekt wird von Seite des Bundes mit 90% gefördert.

Die kommunale Wärmeplanung soll dabei den aktuellen Sachstand der Energieversorgung für Wärme (im Sinne von Heizwärme) sowie verschiedenste Perspektiven der zukünftigen Energieversorgung für das Heizen unter Betrachtung aller möglichen zur Verfügung stehenden Energieträger und Technologien aufzeigen. Die Bandbreite reicht dabei u.a. von Biomasse/Biomethan über elektrische Energie für Wärmepumpen bis hin zu einer teilweisen Fern- und Nahwärmeversorgung. Das Ganze stets unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit, insbesondere unter dem Aspekt der ggf. bereits vorhandenen Technik bzw. Infrastruktur. Parameter wie „Lage, Alter und Dichte der Bebauung“ spielen ebenso eine wichtige Rolle.

Am Informationsabend erhielten Sie Antworten u.a. auf folgende Fragen:

  • Warum kommunale Wärmeplanung und wie?
  • Wie ist der aktuelle Stand und wie geht es nach der Planung weiter?
  • Wie betrifft sie mich als Bürgerin und Bürger?

 


Förderkennzeichen: 67K27403

Bewilligungszeitraum: 01.09.2024 - 31.03.2026
Projektstart: 16.04.2025



 

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Amt für Planung, Natur und Umwelt
Marktplatz 11
91074 Herzogenaurach
Telefon +49 (0) 9132 / 901-246
E-Mail umwelt@herzogenaurach.de