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Der Waschbär in Herzogenaurach

Der Waschbär (Procyon lotor) stammt ursprünglich aus Nordamerika und breitet sich seit einigen Jahrzehnten auch in Deutschland immer stärker aus. Auch in Herzogenaurach wird er inzwischen regelmäßig gesichtet. Waschbären sind sehr anpassungsfähig und fühlen sich in der Nähe von Menschen wohl – in Gärten, auf Dachböden oder in der Nähe von Gewässern finden sie Nahrung und Unterschlupf.

Was kann man tun?

Um Probleme mit Waschbären zu vermeiden, helfen einfache Maßnahmen:

  • Abfall sichern: Mülltonnen verschließen und keine Essensreste frei zugänglich lagern.

  • Tierfutter nicht draußen stehen lassen.

  • Zugänge zum Dachboden oder Schuppen verschließen, damit die Tiere keinen Unterschlupf finden.

Mögliche Schäden

Waschbären können Schäden verursachen, z. B.:

  • Garten- und Pflanzenschäden: Sie durchwühlen Kompost oder Beete auf der Suche nach Nahrung.

  • Baulich bedingte Schäden: Dachböden, Dämmungen oder Schuppen können durch Kratzen, Graben oder Nagen beschädigt werden.

  • Verschmutzungen: Waschbären hinterlassen Kot und Urin, insbesondere auf Dachböden oder in Gärten, was unangenehm riecht und gereinigt werden muss.

Gesundheitsrisiken

Waschbären können Krankheiten und Parasiten auf Menschen und Haustiere übertragen, darunter:

  • Stark infektiöse Parasiten: Wie der Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis), der Lebererkrankungen verursachen kann.

  • Tollwut: In Deutschland derzeit selten, dennoch kann der Kontakt zu wilden Tieren ein Risiko darstellen.

  • Giardien und Salmonellen: Können Durchfall bei Mensch und Tier auslösen.

  • Kratzer und Bisse: Direkter Kontakt kann Infektionen hervorrufen.

Schutzstatus

Der Waschbär gilt als nicht heimische Art (Neozoon) und unterliegt dem Jagdrecht. Er steht nicht unter besonderem Artenschutz. Eine gezielte Ansiedlung ist verboten, die Bestände werden reguliert.

Ansprechpartner bei Problemen

Sollte ein Waschbär Schäden verursachen oder sich dauerhaft auf dem Grundstück niederlassen, wenden Sie sich bitte an den örtlich zuständigen Jäger. Dieser kann die Situation beurteilen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten.

Fazit

Der Waschbär gehört inzwischen auch in Herzogenaurach zum Stadtbild. Mit ein paar einfachen Vorsichtsmaßnahmen lassen sich Konflikte vermeiden. Achten Sie auf Hygiene, sichern Sie Abfälle und schließen Sie mögliche Verstecke. Bei konkreten Problemen steht der örtliche Jagdpächter als Ansprechpartner zur Verfügung.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Amt für Planung, Natur und Umwelt

Herr Schneider
Telefon +49 (0) 9132 / 901-245
E-Mail schneider@herzogenaurach.de