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Zecken – Risiken, Schutz und Vorbeugung

Zecken sind kleine Blutsauger, die vor allem in Wäldern, Wiesen und hohen Gräsern vorkommen. Trotz ihrer geringen Größe können sie ernsthafte Krankheiten auf Menschen übertragen. Daher ist es wichtig, sich über Risiken, Schutzmaßnahmen und mögliche Impfungen zu informieren.

Welche Krankheiten können Zecken übertragen?

Zecken können verschiedene Infektionskrankheiten übertragen. Die beiden bekanntesten sind:

  • Borreliose (Lyme-Borreliose):
    Eine bakterielle Infektion, die Haut, Gelenke, Herz und Nervensystem betreffen kann. Symptome können Hautrötungen, Fieber, Gelenkschmerzen oder neurologische Beschwerden sein.

  • FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis):
    Eine durch Viren verursachte Entzündung von Gehirn und Gehirnhaut. FSME kann grippeähnliche Symptome, Kopfschmerzen und in schweren Fällen neurologische Schäden verursachen.

Schutzmaßnahmen gegen Zeckenbisse

Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich vor Zecken zu schützen:

  1. Körperbedeckende Kleidung:
    Lange Hosen, langärmlige Shirts und helle Kleidung erleichtern das Entdecken von Zecken.

  2. Zeckenschutzmittel:
    Repellentien auf Haut oder Kleidung können Zecken abwehren.

  3. Kontrolle nach Aufenthalten im Freien:
    Untersuchen Sie den gesamten Körper, besonders Kniekehlen, Achseln, Kopfhaut und Bauchfalten.

  4. Schnelles Entfernen:
    Zecken sollten mit einer feinen Pinzette oder einem Zeckenentferner vorsichtig gerade herausgezogen werden. Je schneller die Zecke entfernt wird, desto geringer ist das Infektionsrisiko.

Impfungen

  • FSME-Impfung:
    In Risikogebieten wird eine FSME-Impfung empfohlen, die einen wirksamen Schutz gegen das Virus bietet.

  • Borreliose-Impfung:
    Eine Impfung gegen Borreliose ist aktuell für Menschen nicht verfügbar, daher sind Schutzmaßnahmen besonders wichtig.

Fazit

Zecken sind klein, aber können große Risiken bergen. Ein bewusster Schutz durch Kleidung, Zeckenschutzmittel und Kontrolle nach Aufenthalten in der Natur, kombiniert mit der FSME-Impfung in Risikogebieten, verringert das Erkrankungsrisiko deutlich. Wer nach einem Zeckenbiss Symptome wie Fieber, Rötungen oder Gelenkschmerzen bemerkt, sollte umgehend ärztlichen Rat einholen.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Amt für Planung, Natur und Umwelt

Herr Schneider
Telefon +49 (0) 9132 / 901-245
E-Mail schneider@herzogenaurach.de