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Städtische Gebäudeplanungen

Aktuelle Berichte von Bürgermeister Dr. German Hacker zu aktuellen städtischen Gebäudeplanungen.

Rathauserweiterung und Neugestaltung des Hubmann-Areals

Die heutigen Rathausgebäude der Stadtverwaltung sind bereits seit Jahren nicht nur sanierungsbedürftig, sondern auch deutlich zu klein. Es fehlen Räume für bestehende Arbeitsplätze, Besprechungsräume, ein größeres und ebenerdiges Bürgerbüro und Räume für weitere Serviceangebote. Die Stadtbibliothek ist mit knapp 300 m² viel zu klein. Es gibt keine Arbeitsplätze für Praktikanten und Auszubildende. Die Liste der räumlichen Defizite ließe sich fortsetzen.

Die Bewerbungsphase für Architekturbüros ist beendet und 20 Büros aus ganz Europa wurden Mitte Mai 2015 per Bewertungssystem von einem Gremium ausgewählt. Diese nahmen nun an der ei-gentlichen Wettbewerbsphase teil, an deren Ende 17 Entwürfe (inkl. Modelle etc.) vorlagen und in einem ausführlichen, anonymen Verfahren wiederum von einem Preisgericht Mitte Oktober bewertet wurden. Die Siegerentwürfe wurden in der Aula der Mittelschule öffentlich ausgestellt. Hieraus gingen in die letzte Juryrunde Ende Oktober 2015 zwei Sieger hervor. Das sind zum einen das Architekturbüro „Bär Stadelmann Stöcker Architekten“ aus Nürnberg für den Neubau des Rathauses und „Auer Weber“ aus Stuttgart für das Projekt „Hubmann-Areal“.

Auch die letzte Auswahlphase, das VOF-Verfahren, ist abgeschlossen und die Aufträge letztendlich – so wie es bereits der Ausgang des Wettbewerbsverfahrens gezeigt hatte – an das Architekturbüro „Bär Stadelmann Stöcker Architekten“ aus Nürnberg für den Neubau des Rathauses und „Auer Weber“ aus Stuttgart für das Projekt „Hubmann-Areal“ vergeben.

Die aktuelle Projektphase ist die Detailfindung hin zu einem ersten Entwurf für eine Rathausplanung, die im ständigen Austausch zwischen der Verwaltung und den Architekturbüros geschieht.

Am 30. November 2016 fällte der Stadtrat den Grundsatzbeschluss zur Kubatur des Rathauses. Bei dieser Sitzung wurden dem Gremium die ersten Ansichten vorgestellt:

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Ausführliche Informationen

Neue Stadthalle

Vorbemerkung: Der folgende umfangreiche Text (s. Downloads) versteht sich als detaillierter chronologischer Bericht über die gesamte Situation um Vereinshaus/neue Stadthalle. Der Text wird stetig fortgesetzt, sobald neue Schritte auf dem Weg hinzu einer neuen Stadthalle erreicht wurden.

Heutige „Stadthallensituation“

Die Stadt Herzogenaurach verfügt über das sogenannte „Vereinshaus“, das seit Jahrzehnten die Funktion einer Stadthalle erfüllt. Das Vereinshaus liegt an der Hinteren Gasse, Nr. 22, und damit sehr zentral in der Innenstadt. Es verfügt über eine Bühne mit großem Saal mit ca. 350 Sitzplätzen bei Bestuhlung. Bei größeren Veranstaltungen und stehendem Publikum können ca. 600 Personen als Gäste dort teilnehmen. Es besteht Handlungsbedarf, da das Gebäude seit langem energetisch sanierungsbedürftig ist. Die Haus- und Bühnentechnik wurde je nach Notwendigkeit immer zwar wieder ergänzt bzw. repariert, entspricht aber insgesamt nicht mehr modernen Anforderungen.

Zukunftswerkstatt

Im November 2013 hat der Stadtrat beschlossen, dass in Vorbereitung einer Entscheidung über eine neue Stadthalle, eine „Zukunftswerkstatt“ durchgeführt wird. Es handelte sich hierbei um einen öffentlichen und moderierten Workshop, in dem letztendlich ein Konsens gefunden werden sollte, welche Größe, welches Konzept etc. eine neue Stadthalle haben sollte.
Die Zukunftswerkstatt wurde im Oktober 2014 durchgeführt. Ein Begleitkreis mit Vertretern der Stadtverwaltung, Bürger, Politik und Experten bearbeitete die Ergebnisse weiter.

Standort- und Wettbewerbsuntersuchung

Nach Abstimmung mit dem Begleitkreis wurde der Auftrag für eine Standort- und Wettbewerbsuntersuchung mit Wirtschaftlichkeitsberechnungen für unterschiedliche Konzepte an die Fa. Contec aus Nürnberg vergeben. Der Abschlussbericht liegt vor (s. Downloads).

Die Ergebnisse des Berichts wurden ausführlich im Begleitkreis, dem Haupt- und Finanzausschuss und abschließend im Stadtrat vorgestellt und beraten. Jeweils einstimmig wurden – endgültig im Stadtrat am 20. Mai 2015 – folgende Grundsatzbeschlüsse gefasst:

Weiterverfolgt werden soll eine Stadthallengröße, die sich an einer maximalen Besucherzahl von (stehend) 1.000 orientiert (dies entspricht bei „sitzend in Reihenbestuhlung“ ca. 520).
Der Standort der neuen Stadthalle soll „gegenüber PUMA“, westlich der Straße „Zum Flughafen“, südlich des Hans-Orts-Rings sein.
Die Stadtverwaltung wird beauftragt, alle Schritte bzgl. der Gebietsentwicklung für den neuen Stadthallenstandort (Bebauungsplanaufstellung, Umlegungsverfahren) in die Wege zu leiten.

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