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Projektbeispiele

Projekte, die mit Unterstützung der Städtebauförderung begonnen bzw. umgesetzt wurden:

Altstadteingang An der Schütt

Die Neugestaltung der Altstadteingänge ist eines der im Handlungskonzept Innenstadt enthaltenen Ziele zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt. Die Eingänge zur Altstadt sollen einladend, wegweisend sein und für die Besucher einen hohen Wiedererkennungswert aufweisen.

Mit der Neugestaltung des Altstadteinganges als zentrale Verbindung vom Parkplatz An der Schütt über den Busbahnhof in die Innenstadt ist daher ein weiterer Baustein im Rahmen der Stadterneuerung verwirklicht worden.

Die zur Nachtzeit beleuchteten bunten Glaselemente verbinden mittelalterliche Architektur in der Innenstadt mit modernen zeitgemäßen Gestaltungselementen.


Fotos: Gerhard Hagen

Fassadenprogramm Altstadt

Durch geeignete Erhaltungs-, Sanierungs- und Gestaltungsmaßnahmen soll die städtebauliche Entwicklung der Altstadt von Herzogenaurach unter Berücksichtigung des typischen Ortsbildes und denkmalpflegerischer Gesichtspunkte unterstützt werden.

Dazu gehören Maßnahmen wie die Gestaltung der Häuserfassaden, die die Altstadtsanierung ergänzend und begleitend unterstützen. Jetzt über das Fassadenprogramm Altstadt informieren.

Quartiersparkplatz am Rahmberg

Insbesondere im Bereich der nördlichen Innenstadt war das zur Verfügung stehende Parkplatzangebot nicht ausreichend, was oft zu unerwünschtem Parkplatz­suchverkehr führte.

Die Stadt Herzogenaurach hat daher die Gelegenheit wahrgenommen innenstadtnahe Grundstücke „Am Rahmberg“ zu erwerben und einen Parkplatz mit 37 Stellplätzen zu errichten.

Um möglichst wenig zusätzlichen Park-Suchverkehr entstehen zu lassen, wird die Fläche als Anwohner- und Behördenparkplatz genutzt. Im gleichen Zuge wurden die dem öffentlichen Parkplatz „Rathaus“ (am Hubmanns-Parkplatz) benachbart gelegenen Stellplätze, die dem Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten der Stadtverwaltung gedient haben, in öffentliche Stellplätze umgewandelt.

Durch die Errichtung des Parkplatzes im Jahre 2010 wurde zum einen ein städtebaulicher Missstand beseitigt und zum anderen zusätzlicher Parkraum für das Quartier und die Innenstadt insgesamt geschaffen.

vorher

nachher

Ergänzung der Stadtmauer

Im Rahmen der Städtebauförderung wurden in den letzten Jahren mehrere Abschnitte des historischen Stadtmauerrings saniert. In diesem Zusammenhang wurden neben der Sanierung der Mauer selbst auch Reinigungsarbeiten durchgeführt und störender Bewuchs entfernt, so dass die Wahrnehmbarkeit der historischen Mauerelemente vor allem im öffentlichen Grünraum verbessert werden konnte und auch angrenzende Freiflächen wieder an Aufenthaltsqualität gewonnen haben.


vorher

nachher

 

Im Folgenden werden Projekte beschrieben, die bauliche Ergänzungen der Stadtmauer umfassen

An der Schütt

Entlang der südlichen Grenze des im Sanierungsgebiet Nr. I/2 „Altstadtgebiet“ liegenden Grundstückes Fl.Nr. 14/2, Gemarkung Herzogenaurach, wurde in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege die Stadtmauer wieder aufgebaut und dadurch die historische Stadtansicht wieder hergestellt.

Eine wichtige fußläufige Verbindung vom Busbahnhof und dem zentralen öffentlichen Parkplatz "An der Schütt" erfährt eine gestalterische Aufwertung durch diese Maßnahme.


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Am Hirtengraben

Die im Eigentum der Stadt Herzogenaurach befindliche Stadtmauer „Am Hirtengraben“ wurde 2013 im Erdgeschossbereich auf Höhe der östlichen benachbarten Mauerbereiche aufgemauert und ergänzt. Ziel war es, die Geschlossenheit des Stadtmauerzuges in Abstimmung mit der privaten Sanierungsmaßnahme des Gebäudes (ehem. Mäuseturm) fortzuführen.


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Am Rahmberg

Im Vorgriff der privaten Baumaßnahme Am Rahmberg 1 wurde durch die Stadt Herzogenaurach die vorhandene Stadtmauer saniert. Die Sanierungsmaßnahme erfolgte im Gesamtzusammenhang des nördlich des Rahmbergs verlaufenden mittelalterlichen Stadtmauerzuges und wertet darüber hinaus den länger brachliegenden Bereich an der Bamberger Straße als nördlichen Altstadteingang auf.


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Westliche Hauptstraße

Im Rahmen des Fitnessprogrammes Herzogenaurach wurde im Bereich der westlichen Hauptstraße zwischen Steggasse und Gartenstraße festgestellt, dass insbesondere im Vergleich zum sich anschließenden bereits umgestalteten Teil der Hauptstraße große gestalterische Mängel sowohl im Straßenraum als auch im Bereich der privaten Gebäudefassaden z.B. durch teilweise untergenutzte oder leerstehende Gebäude gegeben ist.

In diesem Zusammenhang hat am 6. Juli 2010 ein Workshop mit Eigentümern und Gewerbetreibenden stattgefunden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde deutlich, dass auch von Eigentümer- und Ladeninhaberseite der Wunsch besteht eine gestalterische Aufwertung des Straßenraumes herbei zu führen. Weiterhin sollten die folgenden Themen betrachtet werden: Verkehr, Fußgänger, ÖPNV, Parken, erlebbare Altstadt, Baustellenverkehr während der Bauphase, Wohnqualität, Einbindung der rückwärtigen Bereiche wie Seitenstraßen / Gassen / Hofsituationen.

Durch das Planungsbüro Höhnen und Partner wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie unterschiedliche Gestaltungsvorschläge für den Straßenraum erarbeitet. Zur Aufwertung des gesamten Abschnittes zwischen Steggasse und Gartenstraße wurde im Bereich des zentralen Platzes auch die Mühlgasse mit einbezogen.


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Nach ca. eineinhalbjähriger Bauzeit wurde am Donnerstag, den 19. Dezember 2013 die westliche Hauptstraße inclusive der Mühlgasse und die Würzburger Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

Verkehrsfreigabe am 19. Dezember 2013

Sämtliche technische Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund wurden erneuert, Glasfasererschließung vorbereitet und teilweise Fernwärmeleitungen mit verlegt. Der Straßenaufbau ist ebenfalls komplett neu und auch die Neugestaltung der Oberfläche (Straße, Grundstückszufahrten, Parkbuchten etc.).

Rahmenplanung /Vorplanung "An der Schütt"

Aufbauend auf den gewonnenen Ergebnissen der CIMA zum Thema Einzelhandel wurde für eine Teilfläche im Bereich "An der Schütt" eine Rahmenplanung erarbeitet.

Ziel war es, neben verkehrlichen, denkmalschutzrechtlichen und städtebaulichen Aspekten auch die Eigentumsverhältnisse zu berücksichtigten, um plausible Entwicklungsmöglichkeiten für diesen Bereich am südlichen Innenstadtrand aufzeigen zu können. Neben dem zentralen Thema des Einzelhandels sind Aspekte zur Verkehrsplanung einschließlich erforderlichen Stellplätzen und Fuß- und Radwegeverbindungen, sowie Überlegungen zu öffentlichen, halböffentlichen und privaten Frei- und Platzräumen betrachtet worden.

Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme und -analyse wurde vom Büro Projekt 4 aus Nürnberg im Juli 2011 eine Bürgersprechstunde durchgeführt. Die Anregungen von Bürgerseite wurden gesammelt und in die weiteren Planungsüberlegungen mit einbezogen. Ziel der Rahmenplanung war es, vorhandene Rückseiten zu Vorderseiten aufzuwerten und auch die Randbereiche für eine Steigerung der Attraktivität in der Innenstadt mit einzubeziehen.

Am 29. März 2012 hat der Stadtrat dem Rahmenplan zugestimmt. Im Jahr 2014/2015 wurden ebenfalls durch das Büro Projekt 4 diese Rahmenplanergebnisse weiter konkretisiert und eine  Vorentwurfsplanung entwickelt.

Auf dieser Grundlage, die in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 16. Juni 2015 breite Zustimmung fand, wurde die weitere Entwurfs- und Ausführungsplanung ausgearbeitet.

Im Vorgriff der abzuwickelnden Baumaßnahme "An der Schütt" und des Neubaus des sanierungsbedürftigen Kuwe-Stegs wurde zur Erweiterung des innenstadtnahen Parkplatzangebotes ein Parkdeck errichtet.

vor Maßnahmenbeginn

Platzgestaltung östlicher Altstadteingang / Ritzgasse

Im Bereich des östlichen Eingangs zur Altstadt ist es geplant, eine Aufwertung und Umgestaltung der vorhandenen räumlichen Situation vorzunehmen. Auf der städtischen Fläche befanden sich zwei seit längerer Zeit leer stehende Gebäude (eine ehemalige Schaufenster­anlage und ein weiteres Nebengebäude). Diese wiesen bauliche und gestalterische Missstände auf.

Auf der Grundlage von ersten Vorüberlegungen des Büros Franke und Messmer zur baulichen Umgestaltung dieses Bereiches wurden Nutzungskonzepte abgefragt.

Aufgrund der geringen Nutzflächen, die durch eine bauliche Umgestaltung dieser Fläche ermöglicht werden könnten, wurde jedoch keine sinnvolle Nutzungsoption gefunden.

Aus diesem Grund soll eine offene Platzgestaltung weiterverfolgt werden.

Zu diesem Zweck wurden im September 2016 die vorhandenen baulichen Nebenanlagen abgebrochen.

Das Gestaltungskonzept zeigt eine Aufwertung durch Pflasterung und weitere Gestaltungs- und Möblierungselemente. Darüberhinaus soll eine Baumpflanzung eine Höhen­vermittlung zu dem südlich angrenzenden Wohngebäude übernehmen.

vor Maßnahmenbeginn

vor Maßnahmenbeginn

Entwicklung eines Fußgängerleitsystems

Im Rahmen des Vorentwurfes des Planungsbüros Projekt 4 zur Neugestaltung der Straße An der Schütt ist die Realisierung eines neuen Informations- und Ankommenspunktes im Bereich der vorhandenen öffentlichen Parkplatzanlage, südlich angrenzend an den Busbahnhof vorgesehen.
Vor diesem Hintergrund und der sonstigen anstehenden Umbaumaßnahmen in der Innenstadt (z.B. Platzgestaltung Ritzgasse), ergibt sich die Notwendigkeit, sich mit dem Thema „Fußgängerleitsystem in der Herzogenauracher Innenstadt/durchgängiges Wegeleitsystem“ grundsätzlich zu befassen. Zielgruppe eines solchen Systems ist primär der ortsfremde Besucher der Stadt.

Eine Bestandserfassung der bisherigen Ausschilderung in Herzogenaurach wurde durch das Büro GeoPlan vorgenommen. Wesentliches Fazit: „Die Beschilderung für Fußgänger im Bereich der Innenstadt von Herzogenaurach ist im Hinblick auf die Auswahl der Ziele unvollständig. Die Wegweisung zu den ausgeschilderten Zielen ist weitgehend lückenhaft, eine Orientierung anhand des Leitsystems von den Ankunftspunkten aus kaum möglich. Die Startpunkte der Wegweisung wirken weitestgehend willkürlich und nicht logisch, oftmals endet die Beschilderung weit vor dem zu erreichenden Ziel. Eine durchgängige, einheitliche, stringente Beschilderung ist für keines der Beschilderungsziele vorhanden. Die Beschilderung in der Innenstadt von Herzogenaurach besteht mit Ausnahme des südlichen Eingangs der Passage „An der Schütt“ aus Einzelwegweisern (Pfeilwegweisern). Diese sind aufgrund der unterschiedlichen Layouts und Größe nicht als einheitliches, zusammenhängendes Leitsystem für Fußgänger zu erkennen. Das Layout der Wegweiser unterscheidet sich zwischen den ausgeschilderten Zielen, zudem werden für ein und dasselbe Ziel verschiedenartige Wegweiser verwendet. Trotz insgesamt geringer Beschilderungsdichte sorgen die uneinheitlichen Elemente an einigen Stellen für den Eindruck eines „Schilderwaldes“. Die Stadtpläne in den Schaukästen auf den Parkplätzen P1 und P4 sind aufgrund mangelnder Übersichtlichkeit nicht als Orientierungshilfe für Fußgänger geeignet.“

Das Leitsystem soll an den wichtigsten Verkehrs-Schnittstellen (größeren Parkplätzen, Busbahnhof) ansetzen und auf attraktiven Wegen zur Altstadt und dort zu den wichtigen Örtlichkeiten/Sehenswürdigkeiten sowie zu weiteren touristisch relevanten Zielpunkten im sonstigen Stadtgebiet (Sport-Outlets, Fachklinik etc.) führen und diese miteinander verknüpfen. Das Hauptziel des Fußgängerleitsystems ist es, die Besucher der Stadt leicht verständlich und einprägsam über Lage und Erreichbarkeit der relevanten Örtlichkeiten/Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt zu informieren.

Als Kernelement des Fußgängerleitsystems werden Informationsstelen vorgeschlagen, die das Logo der Stadt, einen genordeten Stadtplanausschnitt, Legendenteil mit Benennung der Ziele sowie Zielführungen zu ausgewählten Zielen durch Richtungspfeile (Ebene 1) enthalten. Zusätzlich zu den Informationsstelen wird das Fußgängerleitsystem Einzelwegweiser (Pfeilwegweiser) umfassen.

Die Gestaltung und das Design der Stelen und der Einzelwegweiser sind Bestandteil des weiteren Planungsprozesses.


Dieses Projekt wird im Städtebauförderungsprogramm "Leben findet Innenstadt - Aktive Zentren" mit Mitteln des Bundes und des Freistaats Bayern gefördert.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Amt für Planung, Natur und Umwelt

Frau Wettstein
Telefon +49 (0) 9132 / 901-230
E-Mail wettstein@herzogenaurach.de