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Carl-Platz-Schule – Auf dem Weg zum modernen Schulgebäude

Das in den 1950er Jahren errichtete Schulgebäude liegt zentral im Stadtgebiet von Herzogenaurach, in direkter Nähe zum Wiwa-Weiher. Die Entwicklung der vergangenen Jahre und der starke Zuwachs bei der Ganztagsbetreuung machten es notwendig, weitere Räume in der Schule zu schaffen, zu der auch zwei Kinderhorte, zwei Turnhallen und ein kleiner Sportplatz gehören.

Sanierung des Bestandsgebäudes

Die weiteren Bauabschnitte hatten die Sanierung und den Umbau des Altbestands im Fokus. So wurde die nicht mehr benötigte Hausmeisterwohnung für Räumlichkeiten für Schulleitung und Lehrerkollegium umgestaltet. Das Gebäude insgesamt wurde behindertengerechter, beispielsweise durch einen eingebauten Aufzug. Die Maßnahmen sollten sich zudem auf die komplette Infrastruktur des Altbaus wie Elektro-, Sanitär-, Lüftungs- und Heizungsinstallationen sowie die Aufrüstung der Schule mit einem digitalen Leitungsnetz erstrecken. Auch hinsichtlich zusätzlicher Brandschutzanforderungen wurde das Gebäude saniert. Das Ende der Renovierungsmaßnahmen bildete der Umbau des West- und Innenpausenhofes.

Sanierungsmaßnahmen Altbau  Sanierungsmaßnahmen im Kopfbau  Umbau des Kopfbaues im Westtrakt für Verwaltung und Lehrer  Einbau des behindertengerechten Aufzug

Alle Arbeiten fanden während des Schulbetriebs statt – also ohne Auslagerung der Schüler in ein Interimsgebäude. Durch die Verlegung von Klassenräumen in den Pavillon wurden im Altbau Räumlichkeiten frei, die für Zwischennutzungen erforderlich sind. Für aufwendige Maßnahmen wurden die Ferien genutzt.

Neubau der Mensa

Zuletzt beschloss der Stadtrat im April 2023 eine Erweiterung des bestehenden Mensa-Gebäudes in Form eines Neubaus. Den Hintergrund dieses Beschlusses bildete der Schulstart des zweiten Ganztageszuges an der Carl-Platz-Schule im Schuljahr 2023/2024. Das bestehende Mensa-Gebäude mit ursprünglich 80 Sitzplätzen auf 144m² wurde im Jahr 2024 um weitere 70 Sitzplätze auf zusätzlichen 122 m² erweitert. Im November 2024 wurde der Neubau eröffnet.

     

Auf einen Blick                  

Sanierung Altbau

  • zentrale Maßnahmen: Umbau des Kopfbaues im Westtrakt für Verwaltung und Lehrer, der Umbau des Kellergeschosses im Westtrakt für Schülerbibliothek und Handarbeitsräume, Umstellung auf Fernwärme, Sanierung des Kaltwassernetzes, barrierefreier Ausbau des Gebäudes
  • Kosten: mit allen Kostenfortschreibungen wurden bisher 1,1 Millionen Euro verbaut.

Mensaerweiterung

  • Erweiterungsbau auf zusätzlichen 122m2 (damit nun insgesamt Sitzmöglichkeiten für bis zu 150 Kinder statt wie zuvor für 80 Kinder)
  • Kosten: 700.000 Euro

Wissenswerte Details über die Bauabschnitte

Grundsteinlegung in den 1950ern

Die feierliche Grundsteinlegung der Schule war im Mai 1952. Mit einem großen Festzug vom Rathaus durch die Stadt bis zum Bauplatz in der Edergasse feierte die Bevölkerung des kompletten Schulsprengels. Ehrengast war der Ministerialdirektor Carl Platz aus München, nach dem die Schule benannt wurde. Direktor Platz hielt auch bei der Einweihungsfeier am 12. September 1953 die Festansprache.

Heute ist die Carl-Platz-Schule der Hauptstandort der Herzogenauracher Grundschule mit 19 Grundschulklassen und vier Diagnose- und Förderklassen. Ein zweiter Standort befindet sich im Burgstaller Weg. In beiden Standorten wurden im Schuljahr 2019/2020 in 23 Grundschulklassen 560 Schüler zwischen 6 und 10 Jahren von 46 Lehrkräften unterrichtet.

Mehr Details zur Schule sind auf der Internetseite der Grundschule Herzogenaurach zu finden.

Sanierung Altbau

Die Sanierung des Altbaus konnte erst nach Inbetriebnahme des neuen Pavillongebäudes starten. Durch die Verlegung von Klassenräumen in den Pavillon wurden im Bestandsgebäude Räumlichkeiten frei, die für Zwischennutzungen erforderlich sind.

Seit der Hausmeister nicht mehr im Schulhaus wohnt und die leerstehenden Flächen anderweitig genutzt werden können, wurden sukzessive Räume umgestaltet. Geplant wurden in Absprache mit der Regierung von Mittelfranken Räumlichkeiten für Ganztagsbetreuung, Lernwerkstatt, Büros für die Schulleitung und für einen Silentium-Raum für das Lehrerkollegium.

Konkret wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

  • Rohbauarbeiten
  • Elektroarbeiten im ganzen Gebäude, inklusive Installation einer Sicherheitsbeleuchtung mit Batteriezentrale
  • Heizungsinstallation mit Austausch der Thermostatventile im gesamten Gebäude, neue Heizkörper im Westtrakt, neue Rohrleitungen
  • Trockenbauarbeiten
  • Sanierung aller Sanitärinstallationen
  • Umsetzen des Brandschutzkonzeptes
  • Umbau des Kopfbaues im Westtrakt für Verwaltung und Lehrer.
  • Umbau Kellergeschoss Westtrakt für Räumlichkeiten für Schülerbibliothek, Leseclub und Textilarbeiten
  • Umstellung Gasheizung auf Fernwärme
  • Sanierung des Kaltwassernetzes von 1953 mit dazugehörigen Arbeiten wie Fliesen, Putz etc.
  • Behindertengerechter Ausbau des Gebäudes, inklusive Einbau eines Aufzuges
  • Einbau von Lüftungsanlagen im Süd- und Nordtrakt
  • Einbau einer ELA und BMA - Anlage ges. Gebäude
  • Erneuerung Abflussleitungen Westtrakt
  • Teilerneuerung von Böden und Wandbelägen
  • Neuerstellen einer Netzwerkverteilung mit Leitungsnetz
  • Einbau von Handläufen in den Treppenhäusern
  • Umbau des West- und Innenpausenhofes

Neubau Mensa

Die Mensaerweiterung nach den Plänen des Architekturbüros Babler+Lodde aus Herzogenaurach schloss die Arbeiten der vergangenen Jahre ab. Mit dem Bau wurde am 21. Mai 2024 begonnen. Die Planungen, der Rohbau, der Holzbau, die Dachabdichtung und Dachbegrünung, der Trockenbau, die Elektroarbeiten, die Heizungsinstallation, der Innenputz und die Bodenbelagsarbeiten kosteten unter Beteiligung diverser Firmen, des Bauhofs und der Technischen Gebäudewirtschaft in Summe etwa 700.000 Euro. Davon wurden ca. 400.000 Euro vom Freistaat Bayern bezuschusst.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Bauamt

Marktplatz 11
91074 Herzogenaurach

Telefon +49 (0) 9132 / 901-600
Fax +49 (0) 9132 / 901-699
E-Mail bauamt@herzogenaurach.de