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Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

„Zwangsarbeit in der NS-Zeit in Herzogenaurach und Umgebung“: Am Sonntag, 26. Januar 2020, um 19.00 Uhr, widmet sich ein Abend anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus 2020 diesem Thema mit besonderem Schwerpunkt auf Herzogenaurach und Umgebung. Die Veranstaltung findet in der Aula des Gymnasiums am Burgstaller Weg 20 statt. Der Eintritt ist frei.

Der Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus wurden im Deutschen Reich und in den von der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg besetzten Gebieten mehr als zwanzig Millionen Menschen unterworfen. Sie ist eine europaweite Erfahrung ohne Beispiel. Zwangsarbeiter wurden in Rüstungsbetrieben, auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk oder in Privathaushalten eingesetzt. Nahezu jeder aus der Bevölkerung ist ihnen begegnet, mit keinem anderen nationalsozialistischen Verbrechen waren derart viele Menschen persönlich konfrontiert – als Opfer, Täter oder Zuschauer.

Dr. Christian Hoyer führt durch einen Kurzvortrag in den Themenbereich ein. Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums stellen danach drei regional verortete literarische Werke zum Thema und die Autoren vor. Die Aufzeichnung eines Interviews mit einem Herzogenauracher, der als Jugendlicher aus Polen verschleppt wurde und jahrelange Zwangsarbeit ertragen musste, wird einen authentischen Einblick in den Alltag von Zwangsarbeitern ermöglichen.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach

Amt für Stadtmarketing und Kultur
Herr Biehler

Wiesengrund 1
91074 Herzogenaurach

Telefon +49 (0)9132 / 901-120
E-Mail biehler@herzogenaurach.de