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„Lasst mich ich selbst sein.“ - Anne Franks Lebensgeschichte

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt die Stadt Herzogenaurach vom 26. Januar bis zum 7. Februar 2022 im Hof der Volkshochschule, Badgasse 4, die Ausstellung „Lasst mich ich selbst sein. - Anne Franks Lebensgeschichte“.

Die Ausstellung wurde vom Anne Frank Zentrum aufgrund der wiederkehrenden Auflagen wegen Corona für die Präsentation im Freien konzipiert. Das Anne Frank Zentrum in Berlin entwickelte die Ausstellung zusammen mit dem Anne Frank Haus Amsterdam.

Anne Franks Geschichte

Anne Frank wanderte 1934 mit ihren Eltern und ihrer Schwester Margot in die Niederlande aus, um als Juden der Verfolgung durch die Nationalsozialisten zu entgehen. Kurz vor dem Kriegsende fiel sie dem Holocaust zum Opfer. Anne Frank versteckte sich ab Juli 1942 mit ihrer Familie in einem Hinterhaus in Amsterdam. In diesem Versteck hielt sie ihre Erlebnisse und Gedanken in einem Tagebuch fest. Dieses Tagebuch gilt als ein historisches Dokument aus der Zeit des Holocaust und die Autorin als Symbolfigur gegen die Unmenschlichkeit des Völkermordes während des NS-Regimes.

Über die Ausstellung

Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Jugendliche und erzählt die Lebensgeschichte von Anne Frank und ihrer Familie sowie die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. Im Fokus stehen die ersten Jahre der Familie Frank in Frankfurt am Main, die Flucht vor den Nationalsozialisten sowie ihr Leben in Amsterdam vor und während der Besatzungszeit. Die Ausstellung erzählt von dem Leben der Familie im Versteck, der Verhaftung und den letzten sieben Monaten in den Lagern Westerbork, Auschwitz und Bergen-Belsen sowie von der Erinnerung an Anne Frank und ihr Tagebuch.

Die Ausstellung verbindet die Geschichte mit der Gegenwart. Über die Themen Identität, Zugehörigkeiten und Diskriminierung werden die Erfahrungen der Jugendlichen einbezogen. Darüber hinaus thematisiert die Ausstellung aktuelle Formen von Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung und die Frage, wie sich junge Menschen dagegen einsetzen können. Sie schafft einen interaktiven Lernort, in dem sich Kinder und Jugendliche mit Geschichte auseinandersetzen und diese mit ihrer heutigen Lebenswelt verbinden können. Sie lernen gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich für Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie zu engagieren.

 „Ich weiß, was ich will, habe ein Ziel, habe eine eigene Meinung, habe einen Glauben und eine Liebe. Lasst mich ich selbst sein, dann bin ich zufrieden!“ (Tagebuch der Anne Frank, 11. April 1944)

Öffnungszeiten der Ausstellung

Montag bis Freitag: 13.00 bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 10.00 bis 16.00 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Die HerzoGästeführer bieten Führungen durch die Ausstellung an: Samstag, 29. Januar, 14.00 Uhr, Samstag, 5. Februar, 14.00 Uhr. Zur Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung in der Tourist Info, Hauptstraße 34, notwendig. Dort erhalten Sie ein kostenloses Ticket und werden über die Hygieneregularien informiert.

Spezielle Öffnungszeiten und Führungen für Schulklassen und Gruppen sind nach Vereinbarung unter Telefon 09132 / 901-120 oder per E-Mail an kultur@herzogenaurach.de möglich!

Bitte achten Sie beim Besuch der Ausstellung auf ausreichend Abstand zu den anderen Besuchern und tragen Sie eine Maske, wo der Abstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann.

Kontakt

Stadt Herzogenaurach

Amt für Stadtmarketing und Kultur
Herr Biehler

Wiesengrund 1
91074 Herzogenaurach

Telefon +49 (0)9132 / 901-120
E-Mail biehler@herzogenaurach.de