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Projektbeispiele

Projekte, die mit Unterstützung der Städtebauförderung begonnen bzw. umgesetzt wurden:

Rahmenpläne

Rahmenplanung /Vorplanung "An der Schütt"

Aufbauend auf den gewonnenen Ergebnissen der CIMA zum Thema Einzelhandel wurde für eine Teilfläche im Bereich "An der Schütt" eine Rahmenplanung erarbeitet.

Ziel war es, neben verkehrlichen, denkmalschutzrechtlichen und städtebaulichen Aspekten auch die Eigentumsverhältnisse zu berücksichtigten, um plausible Entwicklungsmöglichkeiten für diesen Bereich am südlichen Innenstadtrand aufzeigen zu können. Neben dem zentralen Thema des Einzelhandels sind Aspekte zur Verkehrsplanung einschließlich erforderlichen Stellplätzen und Fuß- und Radwegeverbindungen, sowie Überlegungen zu öffentlichen, halböffentlichen und privaten Frei- und Platzräumen betrachtet worden.

Neben einer umfassenden Bestandsaufnahme und -analyse wurde vom Büro Projekt 4 aus Nürnberg im Juli 2011 eine Bürgersprechstunde durchgeführt. Die Anregungen von Bürgerseite wurden gesammelt und in die weiteren Planungsüberlegungen mit einbezogen. Ziel der Rahmenplanung war es, vorhandene Rückseiten zu Vorderseiten aufzuwerten und auch die Randbereiche für eine Steigerung der Attraktivität in der Innenstadt mit einzubeziehen.

Am 29. März 2012 hat der Stadtrat dem Rahmenplan zugestimmt. Im Jahr 2014/2015 wurden ebenfalls durch das Büro Projekt 4 diese Rahmenplanergebnisse weiter konkretisiert und eine  Vorentwurfsplanung entwickelt.

Auf dieser Grundlage, die in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses am 16. Juni 2015 breite Zustimmung fand, wurde die weitere Entwurfs- und Ausführungsplanung ausgearbeitet.

Im Vorgriff der Baumaßnahme "An der Schütt" und des Neubaus des sanierungsbedürftigen Kuwe-Stegs wurde zur Erweiterung des innenstadtnahen Parkplatzangebotes ein Parkdeck errichtet, welches als Einzelbaumaßnahme ebenfalls mit Hilfe von Städtebauförderungsmitteln umgesetzt wurde.

Straßengestaltung / Parkraumgestaltung

Ersatzneubau des Kuwe-Stegs

Die Stadt Herzogenaurach hat, den stark sanierungsbedürftigen Kuwe-Steg an der Aurach aus dem Jahr 1961 im Jahr 2016/2017 komplett erneuert. Die alte Brücke wies Mängel an allen Bauteilen auf; vor allem die Standsicherheit war durch die wesentlichen Schäden am Überbau beeinträchtigt. Wegen fortgeschrittener Korrosion am Geländer war keine ausreichende Verkehrssicherheit gegeben. Eine Sanierung im Bestand schied aus, da der knapp 50 Jahre alte Steg nicht annähernd barrierefrei war und sich hinsichtlich der Breite für den gleichzeitigen Rad- und Fußgängerverkehr nicht eignete.

Der Kuwe-Steg ist für Fußgänger einer der wichtigsten Zugänge von den südlich gelegenen Stadtteilen, Parkplätzen und auch Schulen in die Innenstadt. Ein Ersatz war daher zwingend erforderlich. Aufgrund ihrer Bedeutung dient die Brücke dem Sanierungsgebiet in vollem Umfang. Auch der zentrale Busbahnhof kann durch den Steg besser erreicht werden. Somit entstehen zusätzlich Vorteile für die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs.

Der neue Übergang wurde als vorgespannte Granitbrücke realisiert. Diese Ausführungsart bietet folgende Vorteile gegenüber herkömmlichen Bauarten in Stahlbeton bzw. Stahl:

  • Mit der Granitbauweise konnte eine sehr schlanke und stadtgestalterisch attraktive Ausführung erfolgen. Aufgrund der Druckfestigkeit des verwendeten Granits ist das Material hervorragend zum Vorspannen geeignet.
  • Der für die Brücke verwendete hellgraue, feinkörnige Granit wird im Bayerischen Wald abgebaut und verarbeitet. Die sandgestrahlte fugenlose Oberfläche des Granits bietet Rutschsicherheit und Barrierefreiheit ohne weiteren Bodenbelag.
  • Durch die Vorspannung ließ sich ein flacher Überbau mit ca. 45 cm Höhe bei einer Länge des Stegs von 17 m realisieren. Das spielte vor allem hinsichtlich der Barrierefreiheit in Verbindung mit den wasserrechtlichen Vorschriften eine Rolle.

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Entwicklung eines Fußgängerleitsystems

Im Rahmen des Vorentwurfes des Planungsbüros Projekt 4 zur Neugestaltung der Straße An der Schütt ist die Realisierung eines neuen Informations- und Ankommenspunktes im Bereich der vorhandenen öffentlichen Parkplatzanlage, südlich angrenzend an den Busbahnhof vorgesehen.
Vor diesem Hintergrund und der sonstigen anstehenden Umbaumaßnahmen in der Innenstadt (z.B. Platzgestaltung Ritzgasse), ergibt sich die Notwendigkeit, sich mit dem Thema „Fußgängerleitsystem in der Herzogenauracher Innenstadt/durchgängiges Wegeleitsystem“ grundsätzlich zu befassen. Zielgruppe eines solchen Systems ist primär der ortsfremde Besucher der Stadt.

Eine Bestandserfassung der bisherigen Ausschilderung in Herzogenaurach wurde durch das Büro GeoPlan vorgenommen. Wesentliches Fazit: Die Beschilderung für Fußgänger im Bereich der Innenstadt von Herzogenaurach war im Hinblick auf die Auswahl der Ziele unvollständig. Die Wegweisung zu den ausgeschilderten Zielen war weitgehend lückenhaft, eine Orientierung anhand des Leitsystems von den Ankunftspunkten aus kaum möglich. Die Startpunkte der Wegweisung wirkten weitestgehend willkürlich und nicht logisch, oftmals endet die Beschilderung weit vor dem zu erreichenden Ziel. Eine durchgängige, einheitliche, stringente Beschilderung ist für keines der Beschilderungsziele vorhanden. Die Beschilderung in der Innenstadt von Herzogenaurach besteht mit Ausnahme des südlichen Eingangs der Passage „An der Schütt“ aus Einzelwegweisern (Pfeilwegweisern). Diese waren aufgrund der unterschiedlichen Layouts und Größe nicht als einheitliches, zusammenhängendes Leitsystem für Fußgänger zu erkennen. Das Layout der Wegweiser unterscheidet sich zwischen den ausgeschilderten Zielen, zudem wurden für ein und dasselbe Ziel verschiedenartige Wegweiser verwendet. Trotz insgesamt geringer Beschilderungsdichte sorgten die uneinheitlichen Elemente an einigen Stellen für den Eindruck eines „Schilderwaldes“. Die Stadtpläne in den Schaukästen auf den Parkplätzen P1 und P4 waren aufgrund mangelnder Übersichtlichkeit nicht als Orientierungshilfe für Fußgänger geeignet.

Das Leitsystem sollte an den wichtigsten Verkehrs-Schnittstellen (größeren Parkplätzen, Busbahnhof) ansetzen und auf attraktiven Wegen zur Altstadt und dort zu den wichtigen Örtlichkeiten/Sehenswürdigkeiten sowie zu weiteren touristisch relevanten Zielpunkten im sonstigen Stadtgebiet (Sport-Outlets, Fachklinik etc.) führen und diese miteinander verknüpfen. Das Hauptziel des Fußgängerleitsystems ist es, die Besucher der Stadt leicht verständlich und einprägsam über Lage und Erreichbarkeit der relevanten Örtlichkeiten/Sehenswürdigkeiten innerhalb der Stadt zu informieren.

Als Kernelement des Fußgängerleitsystems wurden Informationsstelen errichtet, die das Logo der Stadt, einen genordeten Stadtplanausschnitt, Legendenteil mit Benennung der Ziele sowie Zielführungen zu ausgewählten Zielen durch Richtungspfeile (Ebene 1) enthalten. Zusätzlich zu den Informationsstelen umfasst das Fußgängerleitsystem Einzelwegweiser (Pfeilwegweiser).

Die Gestaltung und das Design der Stelen und der Einzelwegweiser wurden durch das Büro eckedesign entwickelt.

Westliche Hauptstraße

Im Rahmen des Fitnessprogrammes Herzogenaurach wurde im Bereich der westlichen Hauptstraße zwischen Steggasse und Gartenstraße festgestellt, dass insbesondere im Vergleich zum sich anschließenden bereits umgestalteten Teil der Hauptstraße große gestalterische Mängel sowohl im Straßenraum als auch im Bereich der privaten Gebäudefassaden z.B. durch teilweise untergenutzte oder leerstehende Gebäude gegeben ist.

In diesem Zusammenhang hat am 6. Juli 2010 ein Workshop mit Eigentümern und Gewerbetreibenden stattgefunden. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde deutlich, dass auch von Eigentümer- und Ladeninhaberseite der Wunsch besteht eine gestalterische Aufwertung des Straßenraumes herbei zu führen. Weiterhin sollten die folgenden Themen betrachtet werden: Verkehr, Fußgänger, ÖPNV, Parken, erlebbare Altstadt, Baustellenverkehr während der Bauphase, Wohnqualität, Einbindung der rückwärtigen Bereiche wie Seitenstraßen / Gassen / Hofsituationen.

Durch das Planungsbüro Höhnen und Partner wurden im Rahmen einer Machbarkeitsstudie unterschiedliche Gestaltungsvorschläge für den Straßenraum erarbeitet. Zur Aufwertung des gesamten Abschnittes zwischen Steggasse und Gartenstraße wurde im Bereich des zentralen Platzes auch die Mühlgasse mit einbezogen.

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Nach ca. eineinhalbjähriger Bauzeit wurde am Donnerstag, den 19. Dezember 2013 die westliche Hauptstraße inclusive der Mühlgasse und die Würzburger Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

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Verkehrsfreigabe am 19. Dezember 2013

Sämtliche technische Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund wurden erneuert, Glasfasererschließung vorbereitet und teilweise Fernwärmeleitungen mit verlegt. Der Straßenaufbau ist ebenfalls komplett neu und auch die Neugestaltung der Oberfläche (Straße, Grundstückszufahrten, Parkbuchten etc.).

Quartiersparkplatz am Rahmberg

nullInsbesondere im Bereich der nördlichen Innenstadt war das zur Verfügung stehende Parkplatzangebot nicht ausreichend, was oft zu unerwünschtem Parkplatz­suchverkehr führte.

Die Stadt Herzogenaurach hat daher die Gelegenheit wahrgenommen innenstadtnahe Grundstücke „Am Rahmberg“ zu erwerben und einen Parkplatz mit 37 Stellplätzen zu errichten.

Um möglichst wenig zusätzlichen Park-Suchverkehr entstehen zu lassen, wird die Fläche als Anwohner- und Behördenparkplatz genutzt. Im gleichen Zuge wurden die dem öffentlichen Parkplatz „Rathaus“ (am Hubmanns-Parkplatz) benachbart gelegenen Stellplätze, die dem Abstellen von Fahrzeugen der Beschäftigten der Stadtverwaltung gedient haben, in öffentliche Stellplätze umgewandelt.

Durch die Errichtung des Parkplatzes wurde zum einen ein städtebaulicher Missstand beseitigt und zum anderen zusätzlicher Parkraum für das Quartier und die Innenstadt insgesamt geschaffen.

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Parkdeck An der Schütt

Im Rahmenplan „An der Schütt“ aus dem Jahre 2012 wurde auf den Grundstücken Fl.-Nr. 1270/3 und 1258 (Teilfläche), Gemarkung Herzogenaurach, die Errichtung eines Parkdeckes empfohlen um das Angebot an innenstadtnahen, öffentlichen Stellplätzen zu erhöhen.

Das im Jahre 2016 fertig gestellte Parkdeck bietet zentrumsnah zur Altstadt der Stadt Herzogenaurach Mietparkplätze, die sowohl Anwohnern und Beschäftigten von in der Innenstadt gelegenen Firmen und Beschäftigten zur Verfügung gestellt werden. Darüber hinaus schafft das geplante Parkdeck neue gebührenpflichtige Stellplätze, die der Allgemeinheit dienen. Durch die Errichtung des Parkdecks sind dringend notwendige zusätzliche öffentliche Parkplätze entstanden, die den Parkdruck in der Innenstadt von Herzogenaurach abmildern. Zusätzlich wurden zwei Behindertenstellplätze berücksichtigt.

Bei den Ausführungsplanungen des Parkdecks wurde aufgrund der Lage besonderes Augenmerk auf die Gestaltung der Außenfassade mit entsprechender Farbgestaltung gelegt. Das Parkdeck mit EG und OG und der gewählten Farbgestaltung der aus Aluminiumelementen bestehenden Fassade fügt sich harmonisch in die Umgebung ein. Das Parkdeck stellt eine Einzelmaßnahme im Gesamtkonzept der Umgestaltung der Bereiche Neugestaltung des Straßenzuges „An der Schütt“ und der neuen „Aurachpromenade“ dar.

Umgestaltung Straße An der Schütt

Im Rahmen des integrierten Handlungskonzepts "Fitnessprogramms – Innenstadt 2011" und im Rahmenplan aus dem Jahre 2012 wurden die Miss­stände in diesem Bereich untersucht und erste Maßnahmen vorgeschlagen. Ziel war eine gestalterische Aufwertung als Altstadtstraße sowie als Eingangsbereich in die Altstadt unter Einbeziehung der Randnutzungen und Gebäudevorflächen. Die Zugänge zur Alt­stadt sollten aufgewertet werden. Die teilweise ungeordnete Situation in den Seitenbereichen, insbesondere die verschiedenen Imbissstandorte, wurden betrachtet.

Gegenstand der Planung war die Erneuerung und gestalterische Aufwertung der Straße "An der Schütt" und der dazugehörigen Seitenbereiche. Der Straßenzug erstreckt sich auf einer Länge von ca. 450 m zwischen der Steg­gasse im Westen und dem Kreisverkehr Erlanger Straße/Bahnhofstraße im Osten und liegt parallel zur zentralen Einkaufsstraße in Herzogenaurach, der Hauptstraße.

Die Straße 'An der Schütt' ist als Erschließungsstraße qualifiziert, die sowohl den Ansprüchen der Fußgänger, der Kfz- und Radfahrer und auch des ÖPNV gerecht werden muss.

Neben der zweckmäßigen Einordnung in die städtebauliche Situation des Sanierungsgebietes "Altstadt" sollte die Sanierung dazu beitragen, die Eigenart des Gebietes weiter zu gewährleisten und den Altstadtbereich in seiner Substanz nachhaltig zu verbessern.

Die grundhafte Erneuerung der Straße 'An der Schütt' erfolgte zwischen der Steggasse im Westen und der Kreisverkehrskreuzung mit der Erlanger Straße/Bahnhofstraße im Osten. Die Planung umfasst den Neubau des Straßenkörpers über die gesamte Breite des durch die Bebauung begrenzten Verkehrsraumes und die Gestaltung der angrenzenden öffentlichen Platzbereiche. Im Zuge der Erneuerung der Straße und der Geh­wege werden auch die Anlagen der Straßenentwässerung einschließlich der dazugehörigen Anschluss­leitungen sowie erforderliche Baumaßnahmen an Anlagen Dritter im unterirdischen Bauraum durchgeführt.

Die Fahrbahn wurde in Asphalt ausgeführt. In den Seitenbereichen ist ein hochwertiges Betonpflaster berücksichtigt. Zwischen Fahrbahn und Seitenbereich ist außerhalb der vorgesehenen Straßenquerungen eine Auf­kantung von 3 cm vorgesehen. Der Anschlag wird in Granit ausgeführt. In den kleineren Platzbereichen ist Granitkleinstein vorgesehen.

Attraktive und weitgehend barrierefreie Gehwege erleichtern und verbessern den Zugang in die Altstadt. Zur Orientierung wurde auch ein Fußgängerleitsystem für den gesamten Altstadtbereich geplant. Dieses ist Inhalt einer gesonderten Einzelmaßnahme.

Die Stellplatzsituation wurde neu geordnet, wobei weiterhin im Bereich der Polizei und im westlichen Bereich der Straße vor den Anwesen An der Schütt 10 und 12 Längsparker vorgesehen sind. Zwischen den Grund­stücken An der Schütt 8 und 10 werden die Stellplätze komplett neu angeordnet und durch Baumpflanzun­gen gegliedert, die dem Straßenverlauf eine gewisse Raumkante geben.

Die Platzbereiche an der Ritzgasse 6 (Flur-Nr. 1272/2) und nördlich des neuen Parkdecks (Flur-Nr. 1270/3) werden im Rahmen der Straßensanierung ebenfalls neu gestaltet. Künftige zusätzliche Buslinien und Ver­änderungen in der Taktung der bestehenden Linien machten eine Überplanung der Haltestellen erforderlich, so dass im Rahmen der Neugestaltung 'An der Schütt' insgesamt drei Bushaltestellen in die Platzgestaltung integriert werden.

Am Platz an der Ritzgasse 6 (Reisebüro) ist neben der Oberflächenneugestaltung ein barrierefreier, über­dachter Buswartebereich mit Informationseinrichtungen vorgesehen. Um den Platzcharakter an dieser Stelle zu betonen, ist eine transparente Überdachung ausgeführt, die sich aufgrund der filigranen Bauweise optisch zurücknimmt.

Ein besonderes gestalterisches Augenmerk wurde auf den Platzbereich nördlich des neu gebauten Parkdecks gelegt. Vor der Umplanung befand sich hier ein Imbisswagen, einige Parkplätze und einfache Fahrradständer. Der Bereich zum Parkdeck ist durch eine Böschung mit dichtem weitverzweigtem Strauchbewuchs geprägt. Dieser öffentliche Platz sollte unter Berücksichtigung des Hochwasserschutzes attraktiver gestaltet werden. Das neue Parkdeck wurde hierbei mit einbezogen.

Zur Belebung des Platzes wurde dort künftig weiterhin ein entsprechendes Imbissangebot situiert. Wichtig war, dass die Verkaufsstätte nicht als gewöhnlicher und stilloser Imbisswagen sondern als gestalte­risch ansprechendes Kiosk-Gebäude errichtet und in den Platz integriert wurde. So wurde gewährleistet, dass eine stimmige Gesamtsituation entsteht. Neben den fußläufigen Anbindungen Richtung Großparkplatz und Aurachpromenade wurde der Platzbereich mit angemessener Stadtmöblierung ausgestattet.

An der Schütt nach der Umgestaltung

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Platzgestaltung / Grünraumgestaltung

Platzgestaltung östlicher Altstadteingang / Ritzgasse

Im Bereich des östlichen Eingangs zur Altstadt erfolgte eine Aufwertung und Umgestaltung. Auf der städtischen Fläche befanden sich zwei seit längerer Zeit leer stehende Gebäude (eine ehemalige Schaufenster­anlage und ein weiteres Nebengebäude). Diese wiesen bauliche und gestalterische Missstände auf.

Auf der Grundlage von ersten Vorüberlegungen des Büros Franke und Messmer zur baulichen Umgestaltung dieses Bereiches wurden Nutzungskonzepte abgefragt.

Aufgrund der geringen Nutzflächen, die durch eine bauliche Umgestaltung dieser Fläche ermöglicht werden könnten, wurde jedoch keine sinnvolle Nutzungsoption gefunden. Aus diesem Grund sollte eine offene Platzgestaltung weiterverfolgt werden.

Zu diesem Zweck wurden im September 2016 die vorhandenen baulichen Nebenanlagen abgebrochen.

Das Gestaltungskonzept zeigt eine Aufwertung durch Pflasterung und weitere Gestaltungs- und Möblierungselemente auf. Darüberhinaus übernimmt neben der Begrünung die Pflanzung einer großen Platane eine Höhen­vermittlung zu dem südlich angrenzenden Wohngebäude.

Nach der Umgestaltung ist an der Ritzgasse ein neuer Treffpunkt entstanden: der Nürnberger-Tor-Platz. Zusammen mit dem Architekturbüro Franke und Messmer wurde hier ein vielseitiger Ort zum Erleben und Genießen geschaffen – für Einheimische und Besucher.  

Was diesen Platz so besonders macht, ist die moderne Glaswand, die 2018 in Zusammenarbeit von Architekturbüro, Grafikbüro Eckedesign Berlin, Stadtverwaltung und den Firmen Schaeffler, adidas und PUMA entstanden ist. Neben einem historischen Plan der Altstadt erfahren Sie Wissenswertes, Spannendes und Überraschendes zur Stadt- und Wirtschaftsgeschichte. Erleben Sie dank historischer Fotografien die Sport- und Industriegeschichte, die Herzogenaurach bis heute prägt. Auf drehbaren, bedruckten Glasscheiben können aktuelle und historische Fotos direkt gegenüberstellen und Herzogenaurach aus ganz neuen Blickwinkeln entdeckt werden. Auch ist der Platz Startpunkt für Stadtrundgänge, die von den herzoGästeführern das ganze Jahr über angeboten werden. Kommen Sie doch einmal spontan dazu!

In Erinnerung an das ehemalige Nürnberger Tor, das ganz in der Nähe stand, markiert der Nürnberger-Tor-Platz ein wichtiges Portal zur Stadt. Er bildet die Schnittstelle zwischen Altstadt und Kernstadtgebiet sowie dem neuen Stadtteil Herzo Base. Gleichzeitig markiert er die Anbindung an die Städte Erlangen, Fürth und Nürnberg. Ein zentraler Ort, der die Offenheit der Stadt in seiner Bauweise versinnbildlicht und Menschen buchstäblich miteinander verbindet.

Ritzgasse vor Maßnahmenbeginn

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Nürnberger-Tor-Platz nach der Umgestaltung

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Foto: © Gerhard Hagen

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Foto: © Oliver Reinhardt

Ergänzung der Stadtmauer

Im Rahmen der Städtebauförderung wurden in den letzten Jahren mehrere Abschnitte des historischen Stadtmauerrings saniert. In diesem Zusammenhang wurden neben der Sanierung der Mauer selbst auch Reinigungsarbeiten durchgeführt und störender Bewuchs entfernt, so dass die Wahrnehmbarkeit der historischen Mauerelemente vor allem im öffentlichen Grünraum verbessert werden konnte und auch angrenzende Freiflächen wieder an Aufenthaltsqualität gewonnen haben.


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Im Folgenden werden Projekte beschrieben, die bauliche Ergänzungen der Stadtmauer umfassen

An der Schütt

Entlang der südlichen Grenze des im Sanierungsgebiet Nr. I/2 „Altstadtgebiet“ liegenden Grundstückes Fl.Nr. 14/2, Gemarkung Herzogenaurach, wurde in Abstimmung mit der Unteren Denkmalschutzbehörde und dem Landesamt für Denkmalpflege die Stadtmauer wieder aufgebaut und dadurch die historische Stadtansicht wieder hergestellt.

Eine wichtige fußläufige Verbindung vom Busbahnhof und dem zentralen öffentlichen Parkplatz "An der Schütt" erfährt eine gestalterische Aufwertung durch diese Maßnahme.


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Am Hirtengraben

Die im Eigentum der Stadt Herzogenaurach befindliche Stadtmauer „Am Hirtengraben“ wurde 2013 im Erdgeschossbereich auf Höhe der östlichen benachbarten Mauerbereiche aufgemauert und ergänzt. Ziel war es, die Geschlossenheit des Stadtmauerzuges in Abstimmung mit der privaten Sanierungsmaßnahme des Gebäudes (ehem. Mäuseturm) fortzuführen.


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Am Rahmberg

Im Vorgriff der privaten Baumaßnahme Am Rahmberg 1 wurde durch die Stadt Herzogenaurach die vorhandene Stadtmauer saniert. Die Sanierungsmaßnahme erfolgte im Gesamtzusammenhang des nördlich des Rahmbergs verlaufenden mittelalterlichen Stadtmauerzuges und wertet darüber hinaus den länger brachliegenden Bereich an der Bamberger Straße als nördlichen Altstadteingang auf.


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Altstadteingang An der Schütt

Die Neugestaltung der Altstadteingänge ist eines der im Integrierten Handlungskonzept Innenstadt von 2010 enthaltenen Ziele zur Attraktivitätssteigerung der Innenstadt. Die Eingänge zur Altstadt sollen einladend, wegweisend sein und für die Besucher einen hohen Wiedererkennungswert aufweisen.

Mit der Neugestaltung des Altstadteinganges als zentrale Verbindung vom Parkplatz An der Schütt über den Busbahnhof in die Innenstadt ist daher ein weiterer Baustein im Rahmen der Stadterneuerung verwirklicht worden.

Die zur Nachtzeit beleuchteten bunten Glaselemente verbinden mittelalterliche Architektur in der Innenstadt mit modernen zeitgemäßen Gestaltungselementen.

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Fotos: Gerhard Hagen


 

Kontakt

Stadt Herzogenaurach
Amt für Planung, Natur und Umwelt

Frau Wettstein
Telefon +49 (0) 9132 / 901-230
E-Mail wettstein@herzogenaurach.de