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Martinikirchweih in Herzogenaurach

10. - 13. November 2017

Seit 1764 wird im November die Herzogenauracher Martinikirchweih gefeiert. 250 Jahre frostiges Herbstwetter konnten der guten Laune niemals einen Abbruch tun. Auch in diesem Jahr lässt sich in der Altstadt bei warmen Getränken, Losen, Fahrgeschäften und Spielen wie „Enten angeln“ wunderbar ein bisschen Kälte „wegwärmen“.

Früher mussten übrigens vor allem die Martini-Gänse daran glauben, wenn es ans Feiern ging. Krapfen, Küchle und Gänsepfeffer (geröstete und gewürzte Gänsereste) gab’s auch für die weniger Betuchten. Sympathisch: Auch anno dazumal verhieß die Martinikirchweih schon gewisse Narrenfreiheiten. So schrieb Andreas Kurr, Herzogenauracher Baumeister (1849 bis 1938): „An der Kirchweih hatte die Jugend manches Privileg. Vor allem mußte sie den Polizeidiener nicht so sehr fürchten, wenn sie nach dem Gebetläuten abends nicht gleich daheim war.“

Und während man früher Bärendreck (Lakritze), Feuersteine (Hochzeitsbonbons) und Hutzeln (getrocknete Birnen) naschte, erfreuen sich Groß und Klein heute am Schausteller- und Krämermarkt und am Kinderprogramm im Schlosshof. Ein Laternenumzug darf natürlich auch nicht fehlen.